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42.
Der Herr Gevatter.
Ein armer Mann hatte so viel Kinder, daß er schon alle
Welt zu Gevatter gebeten hatte, und als er noch eins bekam, !
wußte er nicht, wen er noch zu Gevatter bitten könnte, da wurde
er sehr betrübt und legte sich hin und schlief ein. Da träumte
ihm, er solle vor das Thor gehen, und den ersten, der ihm begegne,
den solle er zu Gevatter bitten. Das that der Mann,
und es begegnete ihm einer, den bat er zum Gevatter, und der i
schenkte ihm ein Gläschen mit Wasser und sprach: ,,damit kannst
Lu alle Kranke gesund machen, wenn du den Tod beim Kopf stehen
siehst, steht er aber bei den Füßen, so muß der Kranke sterben."
Nun wurde des Königs Kind krank, und der Tod stand
beim Kopf, da heilte er es mit dem Wasser, und das zweitemal
als es krank wurde, da machte ers wieder gesund, weil der Tod
wieder beim Kopf stand, das drittemal aber stand er bei den Füßen,
da mußte es sterben.
Da ging der Mann zu seinem Gevatter und wollte ihm das
alles erzählen, aber als er in das Haus kam, war eine so wunderliche
Wirthschaft darin, denn auf der ersten Treppe standen
Schippe und Besen und schmissen sich. Da fragte er sie, wo der
Gevatter wohne; der Besen sagte: „eine Treppe höher." Wie
er auf die zweite Treppe kam, sah er eine Menge todter Finger
liegen. Da fragte er wieder, wo der Gevatter wohne? „eine
Treppe hoher," antwortete etwas. Auf der dritten Treppe lag >