soll unser silberner Löffel seyn." Der Teufel schnitt ein Gesicht
knurrte wieder dreimal hm! hm! hm! und sprach zum dritte^!,,
„was soll euer Weinglas seyn." „Ein alter Pferdefuß, t>M «
soll unser Weinglas seyn." Da flog der Teufel fort, ließ x, p
im Stich und hatte keine Gewalt mehr über sie; aber die du, fe
behielten das Peirschchen, schlugen Geld hervor, so viel sie mb (
ten, und lebten vergnügt bis an ihr Ende.
126.
Ferenand getrü un Ferenand ungetrü.
Et was mal en Mann un 'ne Fru west, de hadden so langt
se rlck wören kene Kinner, as se awerst arm woren, da kregen
se en kleinen Jungen. Se kunnen awerst kenen Paen dato kregen,
d-a segde de Mann, he wulle mal na den annern Ohre (Orte)'
gähn un tosehn, ob he da enen krege. Wie he so gink, begegnete
ünn en armen Mann, de frog en, wo he Hunne wulle? he segde,
he wulle hünn un tosehn, dat he 'n Paen kriegte, he sie arm un
da wulle ünn ken Minske Lo Gevaher stahn. „ O, segde de arme 1
Mann, gi sied arm un ik sie arm, Lk will guhe (euer) Gevaher!
weren; Lk sie awerst so arm, Lk kann dem Kinne nix giwen, gahet^
hen un segget de Bähmoer (Wehmutter), se sulle man mit den
Kinne na der Kerken kummen. " Äse se nu tohaupe na der Kerken
kummet, da is de Bettler schaun darr'nne, de givt dem Kinne
den Namen: Ferenand getrü. |