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König, und die Zwölfe standen hinter der Thüre und horchten,
was er sagen würde. Wie der König nun fragte: „wo haben
meine zwölf Töchter ihre Schuhe in der Nacht vertanzt?" antwortete
er: „mit zwölf Prinzen in einem unterirdischen Schloß,"
und erzählte alles und holte die Wahrzeichen hervor. Da rief der
Körnig seine Töchter und fragte sie, ob der Soldat die Wahrheit
gesagt hätte, und da sie sahen, daß sie verrathen waren und Läugjicn
nichts half, erzählten sie alles. Darauf fragte ihn der König,
welche er zur Frau haben wollte? Er antwortete: „ich
hin nicht mehr jung, so gebt mir die älteste. " Da ward noch an
selbigem Tage die Hochzeit gehalten, und ihm das Reich nach des
Königs Tode versprochen; aber die Prinzen wurden auf so viel
Tage wieder verwünscht, als sie Nachte mit den Zwölfen getanzt
hatten.
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D i e sechs Diener.
Vor Zeiten lebte eine alte Königin, die war eine Zauberin
und hatte die allerschönste Tochter unter der Sonne. Sie dachte
aber nur darauf, wie sie die Menschen ins Verderben locken könnte,
und wenn ein Freier kam, so sprach sie, wer ihre Tochter habe»
wolle, müsse einen Bund (eine Aufgabe) lösen oder sterben. Viele,
von der Schönheit der Jungfrau verblendet, wagten es wohl,
aber sie vollbrachten nicht, was die Alte ihnen auflegte, und dann
war keine Gnade, sie mußten niederknien und das Haupt ward