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Albrecht Dieter ich "Hiftoria von einem Bauernknecht
und München, welcher in der Dornhecke hat mülftri tanzen"
5. I. 1618. 3. lauf der Gotting. Bibl.) ein Lustspiel, das aber
vermuthlich im i6. Jahrh, verfaßt ist. Etwa gleichzeitig damit:
I. Ayrer's Faßnachtspiel von Fritz Dölla mit der gewünschten
Geigen im opus theatricum Bl. 97- ioi. Auch hei Dieterich
heißt der Bauernknecht Dulla (der Name erinnert
an Till oder Dil! Eulenspiegel, den luftigen
Schalksknecht, s. öden Num. und das schweb, und altnord.
Wort: Thuir, hoino facetus, nugator , Spielmann)
und sonst stimmen beide sehr zusammen, so daß sie aus einer
Quelle schöpfen konnten, schwerlich aber sich gegenseitig benutzt
haben. Die Wünsche sind wie hier; statt des Juden, haben
beide einen klosterentlaufenen Mönch; bei Dieterich hätt
er die gerühmte Kunst des Knechts für Prahlerei und spricht:
"in terier Hecke sitzt ein Rab, trifft du den mit deiner Armbrust,
so zieh ich mich nackend aus und hol ihn hervor". BeimAyrer
schießt er einen Vogel vom Baum; vom Kleiderausziehen
ist keine Rede. — Nach DLet. Albrecht die dänischen Reime:
om Munken og Bondedrenqen (Nyerup Morskabsläsning 239-2-ti.)
— Vielleicht bezieht sich auf unser Märchen eine sonst unverständliche
Anspielung im Parcifal 8659. vom Fasan (Vogel) m- i£ a
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Die Sage vom Tanzen in^den Dornen ist sehr vor- A r , 1 11 9
breitet und greift in ein ganz anderes Märchen des ersten Ban- v\ /Yi^tArn c/e/nArrv. l, WA/j
des S. 258. ein. Für die mündliche Ueberlieferung wird eine 1^ ' J
von Otmar in Beckers Erhol. 1797. aufgezeichnete Erzählung
wichtig, wo sie aber sehr entstellt und in falschen Ton versetzt
ist. Ein auf Tod und Leben gefangener Zauberer hat einen
nie fehlenden Pfeil und schießt damit einen Falken aus
hoher Luft, der in Sumpf und Dornen fallt. Die Hascher sollen
ihn darin suchen, er bebt nun den Schwabentanz zu pfeifen
an und sie müssen tanzen, und darnach tanzt das ganze Gericht
und alles Volk; so wird er von seiner Hinrichtung befreiet.
— Die letzte Bitte und die Rettung aus dem