Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 3)

leknupft ist dann hier 
'm er die Zunge aus- 
Sieger ausweift und 
m Märchen von den 
mt. — Eine fünfte 
ürzt hier mitgetheilt 
wesen, dessen Vater 
Todtenhof und aller 
aber er hat sich nicht v 
omm nur erst in die 
va ging er fort und 
Dorf kam und weil 
t> unter den Galgen, 
edete er ihn an und 
»ortete der Gehenkte: 
t das Glöckchen vom 
leb angegeben. Wenn 
t, so will ich dir ei- 
mfter schlagen kannst, 
einen großen Stein 
rehort hatte, machte 
ulmeisters Haus und 
, wollte aber seine' 
da rief jener: " wo 
5 ich sie ein". Nun 
ihn gleich im Hemde 
nd trug ihn vor des 
auf, ich bringe ei- 
n, sprach er: "hangt 
wrab, er ist unschul- 
das Glöckchen vom 
Keller unter einem 
n und das Glöckchen 
n Diebstahl bekennen ' 
daß der Unschuldige 
vom Galgen abgenommen und in Ehren begraben werden sollte, 
per Dieb aber dafür hinaufgehenkt. 
Die andere Nacht, als der Unschuldige schon in einem 
christlichen Grab ruhte, ging der junge Schmied wieder hinaus. 
Da kam der Geist und schenkte ihm den Stab, den er ihm 
versprochen hatte. Sprach der Schmied: "nun will ich in die 
Welt gehen und den Fürchte mich suchen". 
Es trug sich zu, daß er in eine Stadt kam, wo ein ver 
wünschtes Schloß stand, in das sich nun und nimmermehr je 
mand wagte. Als der König hörte, daß ein Mann ange 
kommen wäre, der nichts fürchte, so ließ er ihn rufen und 
sprach: "wenn du mir das Schloß erlösest, will ich dich so 
reich machen, daß du deines Reichthums kein Ende wissen 
sollst". "O ja, antwortete er, recht gern, es muß mir nur 
einer den Weg zeigen zu dem Schloß". Sprach der König: 
"ich habe auch keine Schlüssel dazu" "Die brauch ich nicht, 
antwortete er, ich will schon hineinkommen". Da ward er 
hingeführt und als er vor das vorderste Thor kam, schlug er mit 
seinem Stad daran und alsbald sprang es auf und dahinter 
lagen die Schlüssel zum ganzen Schloß. Er hob sie auf und 
schloß die erste innere Thür auf, und wie sie sich aufthat, da 
kamen ihm die Gespenster entgegen, der eine hatte Hörner auf, 
der andere spie Feuer und alle waren kohlschwarz. Da sprach 
er: "was das für Kerle sind! das mögen die rechten Kohlen 
brenner seyn, die können mit heim gehen und meinem Vater 
das Feuer zurecht machen!" Und als sie auf ihn eindrangen, 
da nahm er seinen Stab und schlug sie zusammen, jedesmal 
sechs, und packte sie und steckte sie in eine Stube, wo sie sich 
nicht mehr rühren konnten. Darauf nahm er die Schlüssel wie 
der in die Hand und schloß die zweite Thüre auf; da stand 
ein Sarg und ein Todter lag darin und neben ^ihm auf der 
Erde ein großer schwarzer Pudel, der hatte eine glühende Kette 
um ton Hals. Da ging er hinzu, schlug mit seinem Stab auf 
den Sarg und sprach: "was liegst du, alter Kohlenbrenner, 
darin ?" Der Todte richtete sich auf und wollte ihn schrecken, 
aber er rief ihm zu: "gleich heraus mit dir". Und als der
	        

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