Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 3)

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Todte nicht gleich folgte, packte er ihn und steckte ihn zu bett 
andern, und dann kam er wieder und faßte die glühende Kette 
und wickelte sie um sich, und sprach: "fort mit dir!" aber 
der schwarze Hund wehrte sich, und spie Feuer. Da sprach 
er: "kannst du das, so will ich dich destomehr mitnehmen, du 
sollst auch meinem Vater helfen Feuer anmachen!" Aber eh er 
sichs versah^ war der Hund weg und mag wohl der Teufel 
gewesen seyn. Nun harre er noch einen kleinen Schlüssel für 
die letzte Thüre. Wie er die ausschloß, kamen ihm zwölf 
schwarze Gespenster mit Hörnern - und Feuerathem entgegen,, 
aber er schlug sie mit seinem Stab zusammen und schleppte sie 
Hinaus und warf sie in ein Wasserbehälter, das er mit dem 
Deckel darnach zuschloß. 
c "Nun hätte ich sie ja zur Ruhe gebracht, sprach er ver 
gnügt, aber es ist mir warm dabei worden, ich möchte erneu 
Trunk darauf haben". Da ging er in den Keller und zapfte 
sich «von dem alten Wein, der da tag und that einen guten 
Zug und war guter Dinge. Oer König aber sprach: "ich 
möchte doch wissen, wie es ihm ergangen ist" und schickte seinen 
Beichtvater hin, denn es getraute sich kein anderer in das ver 
wünschte Schloß. Der Beichtvater aber war krumm und buck- 
Lich, und als er vor das Thor kam und anklopfte und der 
junge Schmied aufmachte, und ihn in ferner Mißgestalt und in 
seinem schwarzen Rock erblickte, rief er: "ist doch noch einer- 
übrig, was willst du, du alter, bucklicher Teufel!" und sperrte 
ihn auch ein. 
Nun wartete der König noch einen Tag, als aber der 
Beichtvater gar nicht zurückkam, so schickte er einen Haufen 
Kriegsvolk, das sollte mit Gewalt in Las Schloß eindringen. 
Wie sie der Schmied sah, sprach er: "da kommen doch Men 
schen, euch will ich gern aufmachen". Da zogen sie ein und 
fragten ihn, warum er mit des Königs Beichtvater ssftqehalten 
hätte. "Ei was, sprach er, das konnte ich nicht wissen, das 
es der Beichtvater war, was kommt er auch in einem schwar 
zen Rock daher!" Da fragten ihn die Soldaten, was sie dem 
König sagen so 
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und geht heim
	        

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