Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 3)

steckte ihn zu best 
die glühende Kette 
't mit dir!" aber 
Feuer. Da sprach 
ehr mitnehmen, di! 
chen! ” Aber eh er 
z wohl der Teufel 
leinen Schlüssel für 
kamen ihm zwölf 
r erat hem entgegen,, 
n und schleppte sie 
, das er mit dem 
cht, sprach er ver- 
r, ich möchte einen 
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) that einen guten 
aber sprach: "ich 
' und schickte seinen 
anderer in das ver- 
rr krumm und buck- 
anklopfte und der 
r Mißgestalt und in 
^ist doch noch einer- 
Teufel!" und sperrte 
Tag, als aber der 
te er einen Haufen' 
Schloß eindringen, 
kommen doch Men- 
r zogen sie ein und 
chtvater f-stgehalten 
> nicht wissen, das 
ch in einem schwar- 
daten, was sie dem 
König sagen sollten. "Er mochte'selbst hierher kommen, ant 
wortete er, das Schloß wär rein". 
Als der König das borte kam er voll Freude in das Schloß 
und fand große Reichthümer an Edelsteinen, Silbergeschmeide 
und altem Wein, die waren nun alle wieder Ln seiner Gewalt. 
Nun ließ er dem jungen Schmied ein Kleid machen ganz 
von Gold. "nein, sprach er, das will ich nicht, das ist ein Nar« 
renkleid" und warf es weg, "aber ich gehe nicht eher aus dem 
Schloß fort, bis mir der König den Fürchte mich gezeigt bat, 
der muß ihn ja wohl kennen". Da ließ ihm der König einen 
weißen linnenj Kittel machen, und um ihm doch etwas gutes zn 
thun, viel Goldstücke HLneinnäden. Aber der iunge 'Schmied 
sprach: "das ist mir zu schwer!" und warf es fort und that 
seinen alten Kittel an: "aber, eh ich heim zu meinem Vater 
gehe, muß ich erst den Fürchte mich sehen". Da nahm er sei 
nen Stab und ging hinaus mit dem König der führte ihn zu 
einer Kanone; die besah der junge Schmied und ging um sie 
herum und fragte, was das für ein Ding wäre. Sprach der 
König "stell dich einmal ein wenig zur Seite" ließ Laden und 
losschießen. Wie es nun den gewaltigen Knall that, rief der 
junge Schmid: "das war der Fürchte mich! jetzt hab ich ihu 
gesehen!" und ging vergnügt nach Haus. 
— Eine sechste Erzählung ist aus dem Paderbörnftchen. Hans 
spricht allezeit zu keinem Vater, er fürchte sich vor nichts auf der 
Welt. Der Vater will ihm das abgewöhnen und heißt die 
beiden Tochter Abends sich Ln das Beinhäuschen verstecken; cr 
wolle den Hans Nachts dinausschicken, da sollten sie ihn, in ein 
weiß Betttuch eingehüllt mit Knochen werfen, so würde er 
schon erschrecken. Um elf Uhr spricht der Vater: "ich habe so 
Zahnweh, Hans, geh und hol mir einen Todtenknochen, aber 
nimm dich in acht, es könnte Lm Beinhaus spucken". Wie er 
nun hinauskommt, warfen ibn die Schwestern mit Todtenkö- 
pfen. "We finit mie fco? ruft Hans, wen't noch einmol deust, 
so safte mol seihn". Sie warfen noch einmal, da packt er sie 
und dreht ihnen den Hals um. Dann nimmt er einen Knocken 
und geht heim damit. "Wie ist dirs gegangen, Hans" spricht
	        

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