Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 3)

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fReinhart Fuchs I.) wo aber das Geislein durch einen Ritz de» 
Wolf erkennt. So auch/Hulderich Wolgemuth in seinem er- 
neuten Esopus (Franks. 162Z.). Lafontaine (Fable» IV. 15.) 
bat die Fabel auch einfach, wie Corrozet, doch gedenkt jene* 
des Umstands mit der weißen Pfote, welche das Geislein h 
sehen verlangt, wie in unserm Märchen und wir erinnern 
eines Bruchstucks aus einem vollständigen Französischen. Der 
Wolf geht zum Müller, reicht ihm die graue Pfote und spricht! 
“meunier,. meunier, trfmpe moi nia patte dans ta 
iarine blanche!” 
— <{ non, non! non, non!” — “alors je te 
mange! ? ' 
Da thut es der Müller aus Furcht. 
Auch Psamathe die Nereide sandte den Wolf auf Pelern 
und Telamvns Heerden, der Wolf fraß sie insgesammt uni, 
wurde dann versteinert, wie ihm hier Steine eingenäht mv 
den. Doch liegt die Sage vom versteinerten Wolf noch tiefer 
6 . 
Der getreue Johannes. 
Aus Zwehrn, eine andere Erzählung aus dem Paderbörtii- 
scheu. Ein armer Bauer bittet, auf Geheiß eines alten Müt 
terchens, den zu Gevatter, der ihm zuerst draußen auf dein 
Weg begegnet und den er noch nicht kennt. Das ist nun der 
König, der hebt auch das Kind aus der Taufe und gibt ihi« 
den Namen Roland. Die Königin war aber zu derselben 
Stunde niedergekommen und ihr Kind Joseph genannt. Ali 
ein Jahr herum ist, läßt der König den kleinen Roland abho 
len und nimmt ihn an Kindesstatt an. Roland und Josept 
wachsen zusammen auf und halten sich für Geschwister. Als ßr 
zwanzig Jahr alt sind, reitet der König einmal fort und W 
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