Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 3)

roßem Hunger. Doch 
lederkvmmt, wird eins 
^gt ihm, daß sie von 
oilde Mann geräth in 
vdten, sie bittet ihn 
unqer allein habe jie 
mal das Leben schen: 
:t, spricht er, laß dir 
m dich geschehen, ich 
l klagt laut über ihr 
s Himmels betrachtet, 
aus ihren Augen fiie^ 
: sich zu, daß nach ei- 
's vorbei geht, sie ruft 
ober zu ihrem Vater 
ihr zu essen und fragt 
m, was ihr widerfahr 
Mensch glaubt. Lieber 
n Füßen weg und will 
! Königin seyn". In« 
ie Pferde erzählen ihm 
eilt er ihr nach, dem 
-ine Alte, der gibt er 
Haus steigen und nach 
t wirklich Cannetella, 
wüßte ihr Herz die 
Vater und bittet ihn, 
schließen, sonst sey Ae 
d der Mann geht wie- 
! im königlichen Palast 
bemerkt in die Betten 
hundert Ducaten ge- 
im Bett, so fällt je- 
chlaf, nur Cannetella 
sechs Thüren ein, ße 
in der Schlafkammer 
•ft hebt er Cannetella sammt den Betten auf, um sie fottui« 
t rst Vn, glücklicherweise aber fällt das Zauberblatt heraus. Die 
Leute erwachen alsbald, eilen dem Ungeheuer nach, befreien 
^'e Königstochter und geben ihm den verdienten Lohn. 
Hl. 2. (22.) Das Mädchen ohne Hände 
(La Penta manomozzä). 
Ein König hat eine schöne Schwester Namens Penta und 
sagt ihr, er wolle sie heirathen. Sie erschrickt und spricht: 
"wie kann ein solches Wort aus deinem Munde kommen!" Er 
laßt sich aber nicht abweisen und äußert immer von neuem 
seine verbotene Neigung. "Du bist schön von Kopf bis zu 
Füßen, spricht er, über vor allem bin ich in deine schönen 
Hände verliebt". "Warte einen Augenblick", sagt sie, geht in 
iyre Kammer und läßt sich von einem Diener unter dem Vor 
wand, etwas geheimes damit zu vollbringen, beide Hände ab 
hauen, die sie ihm auf einem Teller, mit einem seidenen Tüchlein 
zugedeckt, sendet. Der König geräth bei diesem Anblick in 
Zorn, läßt sie in einen ganz verpichten Kasten stecken und ins 
Mer werfen. Seeleute sannen den Kasten auf und der Anführer 
derselben, Masiello, bringt sie in seinHaus zu seiner Frau Namens 
Nuccia, die soll sie pflegen. Nuccia aber aus Eifersucht wirft 
sie wieder in das Meer. Die Wellen treiben den Kasten hin 
und her, bis ihn ein König von seinem Schiff bemerkt und 
auffischen läßt. Er erstaunt über die Schönheit des Mädchens, 
nimmt es mit und übergibt es seiner Gemahlin- Es verrich 
tet alle Arbeit mit den Füßen, näht, kämmt die Königin. 
Bald hernach suhlt die Königin die Annäherung ihres Todes 
und sagt zu dem König: "wenn ich getröstet sterben soll, so 
verbrich mir, die Penta zu heirathen". Der König erfüllt ih 
ren-Willen, nach der Hochzeitsnacht muß er Penta verlassen 
und eine Fahrt unternehmen. Sie gebiert zn rechter Zeit einen 
schönen Knaben und die Räthe senden einen Boten mit dieser
	        

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