Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 3)

iUn 
— 22 — 
iti 
steht am Fluß und ruft hinüber zu den Fenstern des Schwe 
sterchens : 
"'Ach! Schwesterchen, errette mich, 
des Herren Hunde jagen mich, 
sie jagen mich so schnell, 
sie wollen mir aufs Fell, 
sie wollen mich den Pfeilen geben, 
und mir also das Leben nehmen!" 
Aber Schwesterchen war schon von der Stiefmutter aus dem 
juw Fenster geworfen und in eine Ente verwandelt, und von dm 
Wasser klang es zu ihm: 
"Ach, Brüderchen, gedulde 
ich lieg im tiefsten Grunde! 
die Erde ist mein Unterbett, 
das Wasser ist mein Oberbett. 
Ach, Brüderchen, gedulde, 
ich lieg im tiefsten Grunde!" 
Als Schwesterchen hernach in die Küche zum Koch kommt und 
sich ihm hat zu erkennen gegeben, da fragt es: 
"Was machen meine Mädchen, spinnen sie noch?. 
Was macht mein Glöckchen, klingt es noch? 
Was macht mein kleiner Sohn, lacht er noch?" 
Er antwortet: 
"Deine Mädchen spinnen nicht mehr, 
dein Glöckchen klingt nicht mehr, 
dein kleiner Sohn weint allzusehr". 
Wie hier, so kommt Ln dem Märchen von den drei Männlein 
im Walde (Nr. i3.) die Mutter aus dem Grab, ihr Kind zu 
tranken und zu pflegen; so auch in dem altdanischen Volkslied 
lUebersetzung S. ijj8. i 4 o.\f Im Schwedischen, das sonst über 
einstimmt (s. untenp fehlt dieser Zug. Obgleich wieder sehr ver 
schieden, hat doch das Märchen der Aulnoy Nr. iß. 1a Meto 
au hois einige Verwandtschaft. 
f j..4o£. 
V.OTA/n.J'ryAjif. iJjVMl) 
^ ^ 'HUüJkk 'W 
^le^yijJL to/nx) 
i <WA-yW /, e «UVU 'tiAjjxi 
Vd.t. e^, ^<vvJbl , dix viu jviUJr > 
^ ,i/L) iüäcrl 
täi. (fokripL 
StruAfxJjU Ufo* 
Fr. Schu 
ittstnen. Leipz 
wiewohl ol)n£ 
auch folgender 
chen bei sich l 
eine Stube, 
noch öffnet, st 
nern. Nun n 
gesetzt, Der ke 
es seine langr 
zig Ellen lam 
häusig in den 
die Mutter, 
ihr zukünftige 
ter versteckten 
ligt, z. B. die 
In der altnv 
ein ähnlicher ^ 
das beste Bier 
zwischen ihr t 
sie schwanger 
If. ^9.). In 
den Nachtral 
Volks-Sagen 
Züge mit dem 
PetrosineUa (1
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.