Volltext: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 3)

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i  Armuth  und  erste ­
  auf  den  Markt
mit  dem  gelösten
den,  daß  ste  sie  zu
nigen,  bescheert  das
tt,  und  die  armen
and  fallt  zwei  Nach-!
  Wand  und  sehen,
und  lauter  Golds
  eine  hinüber  und
Stunden  die  Gans
und  wollte  sie  ans
die  Bitte  und  jene
n  die  Gans  darauf,
irath,  ebenso  auch
:  aushalten  können,
ins  den  Hals  um
ufall  will,  daß  der
:et,  und  da  ihn  ein
ab  und  will  zuletzt
in  der  Ecke  liegt,
ist  aber  nicht  todt,
laut  vor  Schmeraffen;
  er  laßt  end-Qual
  befreie,  solle
adchen,  wolle  eres

zu  seiner  Frau  nehmen.  Der  jüngsten  von  den  Schwestern
gelingt  es  unter  allen  allein,  denn  sie  braucht  nur  die  Gans
Zuzurufen,  so  laßt  sie  ab  und  kommt  zu  ihr  gelaufen.  Sie
wird  also  Königin  und  ihre  Schwester  gut  versorgt.

V.  2.  (42.)  Die  Monate  (Li  nrise).
Es  sind  zwei  Bruder,  Clan  ne  ist  reich  aber  bös,  Life
arm  aber  gut.  Life  will  in  die  Welt  gehen,  Abends  kommt
er  in  ein  Wirthshaus,  wo  zwölf  Jünglinge  beisammen  an  einem ­
  Feuer  sitzen  und  sich  wärmen.  Da  sie  sehen,  daß  seine
Kinder  zerrissen  sind  und  er  vor  Frost  zittert,  so  laden  sie
ihn  zu  sich  ein.  Der  eine  fragt:  "wie  gefällt  dir  diese  Jahrszeit?" ­
  Life  antwortet:  "jeder  Monat  thut  seine  Schuldigkeit", ­
  und  lobt  die  Verschiedenheit  derselben.  "Aber  du  mußt
gestehen,  der  Marz  ist  doch  ein  schlimmer  Monat",  und  tadelt
Nässe,  Frost  u.  s.  w.  Life  dagegen  lobt  ihn  als  die  Zeit,  wo
sich  das  neue  Leben  bilde.  Darüber  freut  sich  der  Jüngling,
welcher  gerade-  der  März  selbst  war,  und  schenkt  ihm  ein
schönes  Hütchen  (cascetella),  womit  er  sich  jeden  Wunsch  erfüllen ­
  kann.  Life  dankt,  setzt  es  auf  den  Kopf,  wünscht  sich
cine  Sänfte,  worin  er  heim  getragen  wird,  unterwegs  ein
köstliches  Essen,  und  langt  in  größter  Herrlichkeit,  zu  Haus
an.  Sein  Bruder  Cianne,  wie  er  das  Geschenk  sieht,  will
sich  dasselbe  Glück  verschaffen,  er  jagt  Ln  das  Wirthshaus,
wo  die  zwölf  Monate  versammelt  sind,  der  Marz  legt  ihm  dieselbe ­
  Frage  vor,  aber  Cianne  schimpft  auf  ihn  und  erhält  dafür ­
  zum  Geschenk  einen  Knüppel,  zu  dem  er  sagen  soll:  "gib
mir  hundert!"  Cianne  eilt  heim,  denkt  nicht  anders,  als  es
waren  hundert  Thaler  gemeint,  spricht  also:  "gib  mir  hundert!" ­
  bekommt  aber  Schläge.  Life  lauft  bei  dem  Geschrei  herbei, ­
  ifttzt  den  Knüppel  in  Ruhe  und  besänftigt  seinen  Bruder.
	        
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