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zu seiner Frau nehmen. Der jüngsten von den Schwestern
gelingt es unter allen allein, denn sie braucht nur die Gans
Zuzurufen, so laßt sie ab und kommt zu ihr gelaufen. Sie
wird also Königin und ihre Schwester gut versorgt.
V. 2. (42.) Die Monate (Li nrise).
Es sind zwei Bruder, Clan ne ist reich aber bös, Life
arm aber gut. Life will in die Welt gehen, Abends kommt
er in ein Wirthshaus, wo zwölf Jünglinge beisammen an einem
Feuer sitzen und sich wärmen. Da sie sehen, daß seine
Kinder zerrissen sind und er vor Frost zittert, so laden sie
ihn zu sich ein. Der eine fragt: "wie gefällt dir diese Jahrszeit?"
Life antwortet: "jeder Monat thut seine Schuldigkeit",
und lobt die Verschiedenheit derselben. "Aber du mußt
gestehen, der Marz ist doch ein schlimmer Monat", und tadelt
Nässe, Frost u. s. w. Life dagegen lobt ihn als die Zeit, wo
sich das neue Leben bilde. Darüber freut sich der Jüngling,
welcher gerade- der März selbst war, und schenkt ihm ein
schönes Hütchen (cascetella), womit er sich jeden Wunsch erfüllen
kann. Life dankt, setzt es auf den Kopf, wünscht sich
cine Sänfte, worin er heim getragen wird, unterwegs ein
köstliches Essen, und langt in größter Herrlichkeit, zu Haus
an. Sein Bruder Cianne, wie er das Geschenk sieht, will
sich dasselbe Glück verschaffen, er jagt Ln das Wirthshaus,
wo die zwölf Monate versammelt sind, der Marz legt ihm dieselbe
Frage vor, aber Cianne schimpft auf ihn und erhält dafür
zum Geschenk einen Knüppel, zu dem er sagen soll: "gib
mir hundert!" Cianne eilt heim, denkt nicht anders, als es
waren hundert Thaler gemeint, spricht also: "gib mir hundert!"
bekommt aber Schläge. Life lauft bei dem Geschrei herbei,
ifttzt den Knüppel in Ruhe und besänftigt seinen Bruder.