Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 3)

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Daß die Frau verlangt, der überlebende solle sich mit 
-egraben lassen, erinnert an die nordische Sage von As 
mund und Aswit, die, als sie Blutbrüderschaft machten, sich 
ein ähnliches Versprechen thaten. Asmund ließ sich hernach auch 
mit dem todten Aswit in den Grabhügel bringen, nahm 
aber einen Vorrath von Lebensmitteln mit, die ihn eine Zeit 
lang erhalten konnten; hernach wurde er durch einen glücklichen 
Zufall heraufgezogen (Suhms Fabelzeit II. 178.). Eine ähnli 
che Sitte zwischen Mann und Frau kommt in Sindbads Reisen 
vor (1001 Nacht II. i3r.). — Die Untreue der Frau nach 
der Wiederbelebung scheint ursprünglich nur auszudrücken, daß 
sie das vorige vergessen und ein neues Leben angefangen habe. 
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Aus dem Hanauischen; Aehnlichkeit damit hat das Mär 
chen von der Bienenkönigin (Nr. 62.) auch eins in den Am 
menmärchen von Vulpius (S. unten-). Durch den Genuß ei 
ner weißen Schlange erlernt man die Sprache der Thiere, wie 
in der Sage von der Seeburg (Deutsche Sagen I. j 3 i.). 
Gleichbedeutend damit ist der Genuß des Drachen- oder Vo 
gels-Herzens, s. das Märchen vom Krautesel (Nr. 122.). 
18. 
Strohhalm, Kohle und Bohne. 
Aus Cassel. Die nugae venales von MZ. ». 1 . tn 12 . 
enthalten auch crepuivdia poetica, daselbst p. 3s. 35. unser 
Märchen kurz: 
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