Full text: Geschichte der deutschen Sprache. - Band 1 und 2

Bructerus herc^pia 
Cimber, et i 
674 so dasz auf solche dich 
und der Chaukcn name 
lateinischen Schriftstellern 
len ist. 
Er lebt aber noch in 
XXXV und XL des Beovulf- 
zwischen Dänen und Fries, 
die sich beide auf di 
sehen herschers Finn 
XIII) gemahlin heiszt 2146 
CHAUKEN 
Diesen Chauken legt Spartian im Did. Julian. 1 einen slreifzug 
ins römische gebiet bei: Belgicam sancte et diu rexit. ibi Cauchis 
Germaniae populis, qui Albim lluvium accolebant, erumpentibus resti- 
tit tumultuariis auxiliis provincialium. Dem Claudian erscheinen sie als 
anvvohner des Rheins (Stilich. 1, 225): 
ut jam trans fluvium non indignante Cauco 
pascat Belga pecus. 
ein andermal aber heiszt es de IV cons. Honor. 450 
venit accola silvae 
latisque paludibus exit 
im liquere Cherusci, 
gaben gar kein gewicht zu legen 
ähnung bei Spartian unter allen 
annalen des mittelalters verschol- 
poesie. die gesänge XVI. XVII. 
friesische sage von einem krieg 
ei volkssagen angeführt werden, 
iehen lassen. Hiklbürh, des friesi- 
f sunu (vgl. ags. Stammtafeln s. XII. 
ce^ dohtor, und dieser IIöc eignet sich 
als ein den Friesen verwandter fiirst ganz fiir den namen Chaucus, 
dessen sinn ich hernach untersuche*, im cod. exon. 320, 14 wird 
o- 
ferner gemeld 
kommen des 
Graff 4, 112 
liedern des B 
Friesen auf, 
der ahd. Huo 
lied in zwei 
einen hehlen 
und 5824 ff. 
als die Hetvar (_, 
nis wurde sch 
auf einen myt 
unrecht von ( 
blosz der nam 
wandeln aber 
675 in Chochilaictio, „v, 
wieder an die Chauci an**. 
berschte, diese sind nacli- 
= altn. Ilnefi, ahd. Hnab, 
)6) tritt gerade in jenen 
seite der Dänen gegen die 
i namen Höcing entspricht 
cerdem nennt das Beovulf- 
Ilugas, nemlich z. 5000 
,a cempa (Hugorum heros) 
in schweres geschick traf, 
ugen. dies wichtige zeug- 
und scheint sich viel eher 
'eignis zu beziehen, das mit 
det wurde, hier geht uns 
;as und Hygeläc denselben; 
:scn Ilygeläc oder Ilugleikr 
ras, altfränkisch Chochas ? 
* auch die langob. namen Hildehöc und Gudehöc bei Paulus diac. 1, 18 
(im prolog des gesetzes Cliildehoc und Godehöc) gehören hierher; den letzten 
halte ich für den burgundischen Gundioch, Gundiac. statt Childehoc eine lis. 
Scildehoc. Graff hat die ahd. namen Alphöh, Chunihöh. 
** die zu beginn des eilften jh. niedergeschriebnen annales quedlinburgcnses 
nennen den fränkischen Theodorich, der mit Irminfrid und Iring zu schaffen 
hatte, Hugotheodoricus (Pertz 5, 31) und geben an: Hugotheodoricus iste dicitur,.
	        

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