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hat mir gegeben silbergespangete Sckmh:
Die hab ich getragen mit so großer Unruh.
Er hat mir gegeben eine Harfe von Gold,
Zu brauchen wenn ich sey sorgenvoll.
Sie schlug an den ersten Strang:
Da hörte der junge König im Bette den Klang.
Sie schlug an den andern Strang:
Der junge König der ruhte nicht lang.
Der junge König rief zwei Diener sein:
Klein Christel bittet zu mir herein.
Da kam klein Christel, vor der Tafel sie stand:
„Was wollt Zhr, junger König, Zhr habt zu mir gesandt?"
Da streicht der jung König übers Kißen blau:
Setz dich klein Christel, und ruhe darauf.
„Ich bin nicht müd, ich kann wohl stehn;
Sagt was ich soll, und läßet mich gehn."
Er zog klein Christel zu sich hin,
Gab ihr die Goldkron' und den Namen der Königin.
Nun ist verschwunden klein Christel ihr Leid;
Wer bricht das Laub von den Bäumen?
Sie schläft alle Nacht an des Königes Seit.
Sd tritt sie den Thau von der Erde.
-5.
Ich stand und wusch.
Ich stand und wusch am Dächelein,
Bei dem Hügel grün!
Da ritten lustige Ritter vorbei.
Wo wollt Zhr, Herrn Hägens Söhn hinreiten?