Volltext: Altdänische Heldenlieder, Balladen und Märchen

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Das  war  an  einem  Mittwochen,  das  Waßer  begann  zu  fallen:
Herüber  kam  Tygge  Hermandsen,  mit  seinen  Drautmannern  allen.

Und  als  er  in  die  Hochzeitburg  zu  dem  schönen  Gelage  kam.
Da  sprach  zu  ihm  die  junge  Braut:  reit  fort,  du  kommst  zu  spat.

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„Hör  du,  stolze  Sidselill,  das  hab  ich  nun  mit  dir:
Daß  du  dich  verlebt  einem  andern,  aber  mich  betrogen  schlimm."

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Hör  du,  Tygge  Hermandsen,  das  mußt  dn  wißen  fürwahr:
Zch  will  nicht  haben  einen  Gesell,  der  im  Regen  nicht  reiten  darf.

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Wärst  du  gewesen  ein  Jungfrauen-Gesell,  und  hattest  mich  ge->

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liefet  so  sehr,
Du  hättest  gebrochen  die  Welle  blau  mir  deinem  blanken  Schwert.
„Nun  will  ich  mich  in  ein  Kloster  geben,  und  will  ein  Mönch
darin  werden.
Aber  mißet  das  stolze  Sidselill:  hierher  komm  ich  nimmermehre."
Fähret  dich  dein  Weg  vorbei,  und  die  Bächlein  haben  ihre  Ruh,
Hab  ich  dann  Käse  mehr  als  zwei,  einen  in  die  Tasche  kriegst  du.
Zch  soll  reiten  nach  einer  so  schönen!

26.
Fahr  über  den  Strom!
Der  dänische  König  und  Asbiörn  Snare,
Der  Wald  steht  herrlich  und  grün!
Die  trinken  zusammen  den  Wein  so  klar.
Der  Sommer  und  die  Wiese,  die  kommen  wohl
zusammen  l
Sie  trinken  Meth,  sie  trinken  Wein,
Und  reden  so  viel  von  Christel  klein.

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