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So.
Stolz Signild.
Stolz Signild ließ brauen und mischen den Wein,
So herrlich fallt da der Rhein!
Sie entbot ihren Bruder zu sich heim.
Zn Harnischen alle!
Und sie schenkten Meth und sie schenkten Wein,
Sie schenkten so lange die Sonne gab Schein.
Und als ihr Bruder nach Haus wollt' reiten.
Rief Signild ihre Diener ihn zu geleiten.
„Und was soll ich mit den Dienern dein?
Zu Bett sind alle die Feinde mein."
Und als hinaus vor den Ort er kam,
Da rennten ihn sieben Feinde an.
Und da er gelangt' in den dicken Wald,
Kam er in seiner Feinde Gewalt.
„Meine Feinde, ich bitt Euch bei Gott:
Laßt mich blasen in mein Horn von Gold."
Dazu unsern Willen geben wir:
BlaS nur, so lang gelüstet dir.
Er bließ das Horn, er bließ so sehr.
Bis Signild in ihrer Burg es hört'.
Ins Horn so lang er blasen thät,
Dis stolz Signild es hört' in ihrem Bett.
Stolz Signild rief über den Hof hinaus:
„Mein graue» Roß laßt mir heraus."
„Laßt mir heraus mein Rößlein grau,
Seit sieben Zahr har'S nicht die Sonne geschaut."