Volltext: Altdänische Heldenlieder, Balladen und Märchen

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Daß  er  sollt  seyn  klein  Christel  hold.
Und  sie  freien,  weil  sie  so  lugendvoll.
Und  als  klein  Christel  zu  des  Heiden  Burg  kam.
Der  König,  in  Pelz  gehüllt,  stand  daran.
„Und  eh'  ich  sollte  werden  sein  Weib,
Eh  wollt  ich  laßen  meinen  jungen  Leib."
Und  eh  ich  sollt  solch  ein'  Jungfrau  entbehren,
Eh  laß  ich  mich  taufen  und  bekehren.
Sonnabend  spat  empfing  er  die  Tauf:
Sonntag  früh  geschah  der  Drautlauf.
Klein  Christel  opfert  das  rothe  Gold  :
Ihre  Diener  opfern  zwei  Schalen  voll.
„Sagt  dem  dänischen  König  so  manche  gute  Nacht,
Ais  der  Himmel  mit  Sternen  besät  in  der  Nacht."
„Der  bauschen  Kön'gin  wünscht  so  viel  schlimme  Jahr,
Ais  die  Linde  tragt  Laub,  und  die  Hindin  tragt  Haar."
Klein  Christel  kann  verbergen  die  Runen!

Jfl  f

Held  V  0  nved.
Held  Vonved  sitzt  im  Kämmerlein,
Er  schlägt  die  Goldharst  an  so  rein:
Ec  schlägt  die  Goldllarfe  unterm  Kleid,
Da  kommt  seine  Mutter  gegangen  herein.
Schau  dich  um  Held  Vonved!

M
	        
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