© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L124
ment eht also manigen valschen tröste; und wenet
siner valschen bol,fort wunderlich wege zu dem
e vinden, Und er mag niemer dar kümen mit
m wegen, alse wenig als ale,rander mit sinen
mer über mer oder über laut motzte ko men. —
ist, daz alexander die grrsten und die Hvhsten
erge wände wegen. Als vil maniger mit siner tzohferte
ander lüte sünde gar höh wegen und gar swer, und wieget
die sine gar geringe und gar lihte. Ja er kan ander
lüte gar hohe und groz und swere machen und kan
sin selbes fünde gar schöne und lihte gemachen. — Daz
Vierde ist, daz alc.randex wände mit fime gewalte daz dobcnde
mer stillen. Als went maniger von hohefart, daz
zornige und daz engestliche geritzte unsers Herren stillen,
daz er an dem iüngesten tage über alle die werkt haben
wil. Do hat er als kleine sorge uf, und ist halt von
hohfart vil nahe sin gespbte. „Ja zewar, spricht er, ich
truwe mich do wol verbergen undcr alle die wcrlt." —
Alse wenig als er sich vor dem tobe mag verbergen, als
wenig mag er sich verbergen an dem iüngesten tage. Nu
seht, wie manig tusent menschen die hohfarr dcz verirret,
daz sie den waren sönnen niemer mer gesehen mögen.—•
Da; brise ist, daz uns da irret, daz wir den nidern sönnen
auch nit gesehen niögen, daz ist der mane, Daz
kümpt cttewanne, daz der mane neben dein sönnen ist.
Wanne der sünne ist hohe ober halp dcz mane». Wanne
die sieben Planeten ist jeglicher hoch ob dem ander; iedoch
so ist der mane der aller underste und der aller niderste
1
1
ii W