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Am Ende sind mehrere Lieder zusammengestellt,
die ihren Stoff aus der Geschichte des zwölften und
dreizehnten Jahrhunderts genommen. Es zeigt sich in
ihnen recht merkwürdig die Art, wie sich das Volk diese
aufbewahrt und zu eigen macht, denn sie sind sämmtlich
viel gesungen und gelesen worden. Vergleicht man
damit die Parallelstellen aus der urkundlichen Geschichte,
die in dem Anhang gesammelt sind, so wird man
sehen, wie genau sie sich an die factische Wahrheit
halten. Allein sie enthalten noch etwas mehr, nämlich
eine poetische Ansicht und Ausschmückung. In dem
Cyklus von dem Marschall Slig, in welchem sich, wie
irgend in einer griechischen Mythe die Macht des
Schicksals darstellt, denn er muß die Ehre seines Weibes
rachen, und nun rächt sich die beleidigte Heiligkeit
der Königswürde wieder an seinen Freunden und Kindern,
daß die Tochter des mächtigen Mannes bettelnd
durch die Welt ziehen, und die Gnade anderer anrufen,
bis ein fremder König die wegemüden aufnimmt:
aber die eine stirbt, die andere zieht ein Zauberer ins
Waßer; in diesem Liedercyklus erscheint jene Verbindung
des Wunderbaren, des phantastischen, (wie der
Tanz, womit das Schloß gewonnen wird,) mit der
geschichtlichen Wahrheit recht innerlich begründet, und
man sieht wohl, daß es nicht zusammengelegt, sondern
aus einem Keim entsproßen und zusammengewachsen ist.
Man wird es einmal einsehen, daß dies poetische Auffaßen
keine Lüge, weil cs in der Natur begründet ist,