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Das f)6m Folqvard Spielemann: so schnell über die Tafel er
spränge:
Das Schwert fuhr aus der Scheide, die Thüren fiele» aus den
Angeln.
Da faßt' er die große Stahlstange: wie fröhlich ward er da!
Er schlug wohl fünfzehn Kämpfer mit Mannes Stärk' und Schlag.
Eya! nun geht meine Fiedel recht! sprach Folqvard Spielemann;
Da schlug der Held Hogen wohl zwanzig in einem Gang.
Das war die stolze Frau Grimild, die zürnete da so sehr:
„Viel beßer mußtest du bleiben daheim, als daß du ansrittest
hierher. “
„Hier werden wohl hundert zu Wittwen, eh du läßt ab vom
Streit."
Da sprach zu ihr Held Hogen: das hast du selbst bereit't.
Da lüstete Held Hogen den Helm auf dem Haupte sein:
Zch brinne also sehre unter den Eisenhänden mein!
Ich bin beides matt und müde von ganzem Herzen mein:
Gib daß, Gott Vater im Himmelreich, ich hät ein Horn mit
Wein!
Sein Helmenetz das streift' er ab, er trank vom Männerblut:
In noinins clomini! das war Held Hogens Wort.
Nun liegen todt auf der Erde all' die Grimilden Mann:
Das hat Held Hogen alles mit seinem Bruder gethan.
„Gott gnade dir, Folqvard Spielemann! du liegst als Leiche dabei:
Du hast gebraucht deine gute Stahlstang, und das in aller Treu. “
Wohl vierzig fielen da für einen, sie konnten nicht stehen vor ihm:
Er lödtcte sie recht wie'ein Held, eh er zur Erde fiel hin.
„Ach! herzelieber Bruder, unselig ist diese Fahrt:
Daß ich dich nun soll mißen, mein Schicksal ist so hart!