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Aie Quellen einheimischer Poesie werden eben wieder
aufgegraben, der Zusammenhang derselben mit den Dich
Lungen südlicher Völker offenbart sich immer mehr, gleicherweise
ist eine Hindcutung nach dem Orient nicht
weiter zweifelhaft: auf der andern Seite, was unabhängig
von fremden Einflüßen auf eigenem Boden ge
wachsen, wird anerkannt, und so scheint e6 immer deuv
licher zu werden, wie die Völker auf einander gewirkt,
was sie gegenseitig sich mitgetheilt und was als selbst
ständiges Eigenthum einem jeden muß vorbehalten wer
den. Haben wir dieses vollständig erkannt, dann dür
fen wir es wagen, dem Faden nachzugehen, welchen
die alte Fabel gesponnen und in wunderbaren Kreisen
und Figuren durch die Welt gezogen. Wie wäre ee
aber möglich, ohne dies Forschen nach ihren Völker
Wanderungen das Leben der Poesie, ihre Entstehung
und ihr Wachsthun» zu begreifen? Wie wir die Form
einer zarten Pflanze, noch aus dem Eindruck, den sie
in dern harten Stein zurückgelaßen, so müßen wir nicht