Full text: Altdeutsche Waelder. - Band 2

Ueber die Nibelungen. 
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essisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 393 
von eines Hornes dune, daz wir nv svln chomen 
jt> den Herbergen; anrwrren ich des wil — 
do wart nach den ioegeren gevraget blasende vil. 
zr. do sprach der herre Sivrit: nv rsmen ovch wir den Tan — 
-n ros dar trüg in ebene, si ilten mit im dan; 
si ersprancten mit ir stalle ein tyer vil ^remelich, 
dar wa» ein der wilder do sprach der degn hinder sich: 
;r. welk ir vns hergesellen kurcewile wer», 
den brachen sult ir lasen j t« sih ich einen bern, 
-er sol ren Herbergen mit uns hinnen varn ; 
Lwie »bel er gebare, ern chan sihs nimmer bewarn. — 
-er brache wart verlazen, der ber spranch von dan, 
-o wölbe in erriten der Chriemhilden man; 
er chom kn ein givelle, done chund es nihr wesn, 
dar starche tyer do wände, vor dem iwgere gcnesn. 
Z4. bo spranch von sinem rosse der stolze ritter gvt, 
er begunde laufen sere, daz tyere was vnbehvt, 
er enchunde im niht entrinnen; bo vieng er er rehant 
ane aller slahte wnden, der helt er schiere gcbant. 
chrarren noch gebiren chund er niht den man, 
er band e; zv dem sattle, gewalteklichen dan 
braht err an die fivrstat, durch sinen hohen mvt, 
zeiner kurcewile, der reche kvne vnd gor. 
36. wie rehte weigerliche er »en Herbergen reit l 
fin gere was vil michel, starch vnd breit, 
und hienge ein -archer Waffen nider an den sporn; 
von vil rotem gvlde svrter ein herlicher Horn. 
37. von bezzerm birsgewate gehört ir nie gesagen, 
eine» roch von swarzem pfellel den sah man in tragen, 
und einen hvt von zobele der riche was genvch; 
Hey war er gvter Porten an sinem chochwre trvch! 
38. ein hvr von einem pantel darvber was gerogen, 
durch 
;i)4. sprach. A. spranch. Ersteres wohl besser; Siegfried 
hatte keinen Grund zurückzuspringen, er drehte sich um und 
rief seinen Jagdgesellen die folgenden Worte zu.
	        

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