Volltext: Gedichte des Mittelalters auf König Friedrich I., den Staufer und aus seiner so wie der nächstfolgenden Zeit

wenn  sich  der  name  Absalon  mit  dem  inhalt  eines  verlornen  gedichts  vereinbaren ­
  liefse,  welches  freilich  nur  durch  die  annahme  möglich  wird,  dafs  in
allen  unsern  handschriften,  die  sämtlich  von  einem  und  demselben  text  ausgegangen ­
  sein  müsten,  nach  dem  worte  mir"  zwei  ganze  verse  weggefallen
seien.  Wird  doch  auch  ein  in  Wolframs  Wilhelm  57,27  fehlendes  distich
für  alle  und  so  gute  handschriften  gemutmafst.  In  unsrer  stelle  liefse  sich
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dafs  sie  ein  deutscher  dichter  im  ueginn  aes  areizenmen  jdiimuuu^rts  vernommen ­
  hatte  und  bearbeitete.  Da  man  weifs,  dafs  einheimische,  nahe  und
halbhistorische  Stoffe  dem  geschmack  der  damaligen  wie  der  folgenden  zeit
wenig  behagten,  so  wird  begreiflich,  warum  gedichte  dieser  art,  welche
doch  der  fähigkeit  und  darstellungsgabe  jener  dichter  vorzüglich  zugesagt
hätten,  selten  geblieben  und  beinahe  sämtlich  verloren  gegangen  sind.  Gesetzt ­
  nun  es  bestand  wirklich  eine  solche  dichtung,  in  der  Absalon  hervor-(’)
  Vgl.  Dahlmanns  geschichte  von  Dänemark  l,  279.
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