Metadaten: Brief von Jacob Grimm an Andreas Ludwig Jacob Michelsen

Verehrter freund,
fortwährend beschenken Sie mich mit gelehrten abhandelungen, die immer durch reiche comb( ) überraschen. Ich sage dafür schuldigen Dank, kann aber diesmal Ihren ergebnissen nicht bestimmen, auf die gefahr hin, dazs riet mir nicht weiter zu disputieren sei.an die festuea natata, als hausmarke, glaube ich nicht, es müsste bei so allgemeinen brauch irgendwo auch ein notare feit( ), eine notatio festuae vorkommen. selbst die uralte virga ( )ferae arbori ( ), von welcher er bei Tacitus heiszt: in surculos amputant, esque notis quibusquam discretos super ( )dam veitem fereve ai fortido spargant, ()aist vielleicht auf runen, damit noch nichz auf hausmarken. festuca und stipula werden in unseren alten glossen stets durch halm verdeuscht und halm ist buchstäblich culmus calmus. Die bekannte bibelstelle matth. 7,3 Luz.6,41 meint unter  ( ) halm oder spreu, etwas ganz kleiner, was Ulsilas gramst, der angelsächsische übersetzer mot (at ) und egle (arista) wiedergibt, Luther weniger gut (durch) splitter ausdrückt. nun heiszt
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