Volltext: Kinder- und Hausmärchen (Dritter Band)

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Der Fuchs und die Frau Gevatterin.

Aus Deutschböhmen. Wendisch bei Haupt und Schmaler
ht. 6. In lebendiger Ausführlichkeit wird es von den siebenbürgi⸗
chen Sachsen erzählt, bei Haltrich Nr. 10, der es den Mittelpunkt
ler Sagen vom Fuchs und Wolf nennt.

75.

Der Fuchs und die Katze.
Aus Schweig im Trierischen. Dieselbe Sage in einem alt⸗
cutschen Gedicht (Reinhart Fuchs 363), bei Nicolaus von Straß—
uurg (deutsche Mystiker von Franz Pfeiffer S. 293), auch bei Hans
Zachs (2. 4, 177 Kempten). Eine latein. Erzählung aus einer Pa⸗
jerhandschrift des 18ten Jahrh. cheilt W. Waͤckernagel mit in Hoff⸗
janns Monatsschrift von und für Schlesien 1829 S. 471. 472.
hen einem mit Weisheit angefüllten Sack ist unten (Nr. 178) die
dede, auch in einem Negermärchen bei Koölle (Nr. 9 von einem Sack,
g welchem Vernunft steckt.

76.

Die Nehlke.

Aus Zwehrn. Eine andere Erzählung, ebenfalls aus Hessen,
eitet auf eine verschiedene Weise das Märchen ein. Der König will
n zu Gevatter bitten, der ihm zuerst begegnet. Es ist ein armer
sann, der sich anfangs weigert mitzugehen, doch folgt er endlich und
aleiht dem Kind daß, so wie es achtzehn Jahr alt werde, alle seine
Wünsche eintreffen sollen; worauf er verschwindet. Ein Zwerg hat
ich waährend der Taufe unter den Tisch versteckt und alles mit an—
zchört. Er raubt nun das Kind, klagt die Königin an, welche der
dönig einmauern läßt, und geht mit ihm fort zu einem reichen
aufnann, dessen Tochter er heirathet. Als der Königssohn acht⸗
ehn Jahr alt ist und der Zwerg sich fürchtet, will er seine Frau
ewegen ihn umzubringen. Das uüͤbrige stimmt nun mit unserem
	        
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