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Praktisches Haushaltungs- und Kochbuch oder die wohlerfahrene Lehrerinn im Haushalten und in der Küche

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Bibliografische Daten

fullscreen: Praktisches Haushaltungs- und Kochbuch oder die wohlerfahrene Lehrerinn im Haushalten und in der Küche

Monographie

Persistente ID:
1447930392387
Titel:
Altdeutsche Waelder. - Band 2
Signatur:
340 Grimm Nr. L 393
Besitzende Institution:
Hessisches Staatsarchiv Marburg
Herausgeber:
Grimm, Jacob
Grimm, Wilhelm
Erscheinungsort:
Frankfurt
Verleger/Verlag:
Bernhard Körner
Dokumenttyp:
Monographie
Erscheinungsjahr:
1815
Umfang:
288 Seiten
Literatur:
Moritz, Werner: Verzeichnis des Nachlaßbestandes Grimm im Hessischen Staatsarchiv Marburg. - Marburg : Hitzeroth, 1988. - S. 41
Link:
https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=g111787
Copyright:
Hessisches Staatsarchiv Marburg / in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Kassel
Anmerkung:
Handexemplar Jacob und Wilhelm Grimms mit zahlreichen Randnotizen und Anmerkungen auf den Vorsatzblättern; auf dem vorderen Innendeckel von Hand Herman Grimms Vermerk 'Aus der Bibliothek Jacob und Wilhelm Grimm's', darunter eingeklebt: literarische Anzeige des Verlegers
Sprache:
deutsch
Weitere Titel:
Altdeutsche Wälder. - Band 2
Zusatz zum Hauptsachtitel:
hrsg. durch die Brueder Grimm
Jahr der Digitalisierung:
2015
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Hessisches Staatsarchiv Marburg

Errata

Titel:
Druckfehler und Verbesserungen
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Errata

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Praktisches Haushaltungs- und Kochbuch oder die wohlerfahrene Lehrerinn im Haushalten und in der Küche
  • Einband
  • Handschriftliche Anmerkungen: Einlagen und Zeichen
  • Leerseite
  • Handschriftliche Anmerkungen
  • Leerseite
  • Titelblatt
  • Leerseite
  • Zueignun an meine geliebte Tochter.
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Vorwort zur dritten Auflage.
  • Vorwort zur vierten Auflage.
  • Inhalt.
  • [Erste Abtheilung]
  • [Zweite Abtheilung]
  • Vorwort zur zweiten Abtheilung.
  • Erstes Capitel. Von Suppen und Kalteschalen.
  • Zweites Capitel. Von Fritüren, Fricassees, Sardellenbrödchen und kleinen Pasteten, welche gleich nach der Suppe gegessen werden.
  • Drittes Capitel. Von Gemüsen.
  • Viertes Capitel. Kleine Fleisch=Entrees zum Gemüse auf Assietten, auch mit Saucen als Mittelessen zu geben.
  • Fünftes Capitel. Große Fleisch=Entrees.
  • Sechstes Capitel. Von Saucen.
  • Siebentes Capitel. Von der Zubereitung verschiedener Farcen, Klöße und Schwämmchen.
  • Achtes Capitel. Von warmen Pasteten und dem dazu erforderlichen Teige.
  • Neuntes Capitel. Von kalten Fleischschüffeln und Pasteten.
  • Zehntes Capitel. Von Fischen.
  • Elftes Capitel. Von verschiedenen Sorten Ragouts, Poupidons und Hachees.
  • Zwölftes Capitel. Von Puddings.
  • Dreizehntes Capitel. Von verschiedenen Sorten Auflauf, Mehl=, Obst=, und Eier=Speisen.
  • Vierzehntes Capitel. Von Flamri, Gelee und Crême.
  • Funfzehntes Capitel. Von verschiedenen Sorten Compotes und Salaten.
  • Sechszehntes Capitel. Von Gefrornen oder Eis.
  • Siebzehntes Capitel. Von verschiedenen Sorten Backwerk.
  • Achtzehntes Capitel. Von Eingemachtem, Obst=Gelee und Marmeladen.
  • Küchenzettel
  • Nachtrag
  • Anhang.
  • Leerseite
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

343 
von 2 Zitronen und die dünn abgeschälte gelbe Schale von 
einer Zitrone. Da nicht wenig Gelee erforderlich ist, um den 
Puter ganz damit zu bedecken, so werden, wenn nicht viel Brai⸗ 
fenstand ist, noch einige Anrichtelöffel voll kräftiger Bouillon 
zugesetzt, wie auch noch ein Ort Weißwein. Ist Alles heiß bis 
hor dem Kochen, so klärt man das Gelee mit Eiweiß, wie be— 
kannt, gießt einige Anrichtelöffel voll davon in eine Form, laßt 
dieses steif werden, belegt das steife Gelee nach der Form des 
Puters recht propre und zierlich, scheut keine Mühe, einige kleine 
Portionen Gelek auf verschiedene Art zu färben, welche aber 
immer zum Belegen steifer sein müssen, tröpfelt dann die Ver⸗ 
zierung mit etwas kalt gewordenem Gelee fest und legt dann, 
nachdem der Faden aus dem Puter gezogen ist, denselben darauf, 
und gießt so viel kalten, doch noch flüssigen Consommè darauf, daß 
der Puter bedeckt wird. Wenn der Puter recht kalt und steif 
geworden, hält man die Form einen Augenblick in heißes Wasser 
ind kippi ihn auf die Schüssel. 
Zehntes Capitel. 
Von Fischen. 
1. Lachs à l''italienne. 
Hierzu nimmt man gern ein Mittelstück vom Lachs, läßt 
dieses rund und schneidet es nicht auf, sondern zieht das Einge⸗ 
weide heraus; von der einen Seite schneidet man behutsam die 
obere Haut ab, und auf der untern Seite läßt man sie darauf 
itzen. Nun spickt man ihn oberhalb dicht und legt in eine Cas— 
serolle etwas Schinken, einige Wurzeln, Zwiebeln und Pfeffer— 
koͤrner und legt den Lachs darauf, die gespickte Seite oben. Jetzt 
macht man in einer kleinen Pfanne etwas Butter braun, gießt 
diese über den Lachs, nebst ein wenig Salz und dem Saft einer 
Zitrone, auch etwas kräftige Bouillon und einen Ort Weißwein 
und läßt den Lachs so drei Viertelstunden mit Feuer von unten 
und oben einschmoren. Dann wird er auf eine Schüssel gelegt, 
mit einer Glace überzogen und von dem Satz, worin der Lachs 
gekocht wurde, nimmt man einen Theil Fett ab, rührt ein Stück⸗ 
hen frische Butter mit einem halben Löffel voll Mehl klar, giebt
	        

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