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Berthold, des Franciskaners deutsche Predigten, aus der zweiten Haelfte des dreizehnten Jahrhunderts

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berthold, des Franciskaners deutsche Predigten, aus der zweiten Haelfte des dreizehnten Jahrhunderts

Monographie

Persistente ID:
1474536103347
Titel:
Kinder- und Hausmärchen
Signatur:
34 BGM 1989 A 121
Autor:
Grimm, Jacob
Grimm, Wilhelm
Künstler/Illustrator:
Grimm, Ludwig Emil
Erscheinungsort:
Berlin
Verleger/Verlag:
Reimer
Dokumenttyp:
Monographie
Erscheinungsjahr:
1825
Ausgabebezeichnung:
Kleine Ausgabe
Umfang:
IV, 316 S. : 7 Ill.
Sprache:
deutsch
Jahr der Digitalisierung:
2016
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Kapitel

Titel:
Der Froschkoenig oder der eiserne Heinrich
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Berthold, des Franciskaners deutsche Predigten, aus der zweiten Haelfte des dreizehnten Jahrhunderts
  • Einband
  • Handschriftliche Notizen
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Vorrede des Herausgebers
  • Inhaltsanzeige
  • I. Ganze Predigen. Darlegung des Zustandes der Christenheit A) Unter der Form von Institutionen. 1) Innere Organisation im Allgemeinen.
  • Erste Predigt (23te) Leitende und schuetzende Gewalten, oder: von den drin mueren, Text. Matth. 13, 44
  • Zweite Predigt (10te) Verschiedene Staende der Christenheit (von zehen koeren der engele und der kristenheit) Text. Matth. 13,44.
  • 3) Allgemeine Vorschriften fuer die Glieder der Christenheit. 3te Predigt: von den zehen Geboten. (19te)
  • Vierte Predigt. Ein geistliche lere von guetem leben. (42te) Text Matth. 11,29.
  • 4) Christliche Gesinnung und deren Gegensaz. 5te Predigt. (4te) Von 7 Tugenden und dem, was denselben entgegensteht. (von den 7 Planeten)
  • Sechste Predigt. Darstellung der christlichen Gesinnung an der h. Maria Magdalena. (34te von dem heren cruce.)
  • Siebente Predigt (11te). Darstellung der vier Haupttugenden durch ein Natursinnbild. (von dem wagen)
  • Achte Predigt (7te) Werth der Tugend und Kraft derselben in Bekaempfung der Untugenden. (von den engeln)
  • 5) Versuchungen und Gefahren im Christenlaufe. 9te Pr. (3te) Von den drin lagen.
  • 7) Vollendung des Christenlaufs. 10te Predigt (16te) (Von acht leye spise in dem himelriche) Text Matth. 11, 28. 30.
  • Hemmungen und Foerderungen der Erreichung des Ziels. 11te Pr. (17te von dem fride.)
  • 12te Pr. (25te) Dreierlei Hindernisse des seligen Anschauens Gottes. Text Matth. 5,8. (Selig, die reines hertzen sint; wann sie werdent got sehen).
  • II. Auszuege und einzelne Stellen
  • Handschriftliche Notizen
  • Farbkeil
  • Einband

Volltext

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L124 
— siS — 
feie verlorn habt und verkeufet mit uwer ungetruwen 
valschen münze, die ir uf diesen güten fride geflagen 
HM. Fride mit bittern nchsten hat der almehtige got 
dir geboten. Daz ist alse vil gesprochen, daz du dinem 
nehsten solt günnen, daz du dir selber ganst, und im solt 
vcrgünnen, io) daz du dir selber verganst 10). „Wie, 
bruder berthvlt, so würde nieman behalten. Ja hat ma- 
niger zwen rocke oder dri an, und daz der ander nit ei 
nigen hat. Wie sol daz banne rat werden? Wanne der 
zühet doch sin-m rock nit abe und git in diesem, der do 
keinen hat." Siech, also hat ez got niht gemeynet; 
wanne so würde nieman behalten. Ich Han auch zwene 
rufe; der gib ich dir den wedern; ich wölte aber vil 
gerne, daz du einen semelichen hetest, oder zwene alsam. 
Ich Hede auch daz himelrich gerne; so günde ich dirs 
alse wol, alse mir selber, daz du goteS hulde hetest, und 
daz du die niemer mer Verliesen mohtest. Dez günde ich dir 
gar wol, und dar an stet auch die minne, die du dinem 
nehsten tragen solt, als dir selber. Und uff die Ware 
minne hat der tüfel falsch geslagen. Und wanne der 
mensche sinen nehsten Minnen sol als sich selber — daz 
ist die wäre minne —, so hat der tufel falsche minne 
geslagen uff die wäre minne. Und du minnest dinen 
nehsten als dich selber, daz ist also gesprochen: wann du 
selber unküsche bist an dem libe, so minnest du alle die 
bester gerner, die da unkusche sin, und du hast sie dar 
l]t II 
L 
19
	        

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