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Kinder- und Haus-Märchen ([1])

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Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Kinder- und Haus-Märchen ([1])

Monographie

Persistente ID:
1575362638069
Titel:
Kinder- und Hausmärchen
Signatur:
34 BGM 1993 A 95
Autor:
Grimm, Wilhelm
Grimm, Jacob
Künstler/Illustrator:
Meyerheim, Paul Friedrich
Erscheinungsort:
Berlin
Verleger/Verlag:
Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung, Harrwitz und Goßmann
Dokumenttyp:
Monographie
Erscheinungsjahr:
1883
Ausgabebezeichnung:
Kleine Ausgabe, Einunddreißigste Auflage
Umfang:
IV, 311 Seiten
Anmerkung:
Seite 15/16 falsch zwischen Seite 2/3 gebunden
Sprache:
deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
gesammelt durch die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm
Jahr der Digitalisierung:
2019
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Kapitel

Titel:
48. Die drei Faulen
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kinder- und Haus-Märchen\, [Erstausgabe, Handexemplare] (1812/1815)
  • Kinder- und Haus-Märchen ([1])
  • Einband
  • Titelblatt
  • An die Frau Elisabeth von Arnim für den kleinen Johannes Freimund
  • Vorrede
  • Inhalt
  • Der Froschkoenig oder der eiserne Heinrich
  • Katz und Maus in Gesellschaft
  • Marienkind
  • Gut Kegel- und Kartenspiel
  • Der Wolf und die sieben jungen Geislein
  • Von der Nachtigall und der Blindschleiche
  • Von dem gestohlenen Heller
  • Die Hand mit dem Messer
  • Die zwoelf Brueder
  • Das Lumpengesindel
  • Bruederchen und Schwesterchen
  • Rapunzel
  • Die drei Maennlein im Walde
  • Von dem boesen Flachsspinnen
  • Haensel und Gretel
  • Herr Fix und Fertig
  • Die weiße Schlange
  • Strohhalm, Kohle und Bohne auf der Reise
  • Von den Fischer und siine Fru
  • Von einem tapfern Schneider
  • Aschenputtel
  • Wie Kinder Schlachtens mit einander gespielt haben
  • Von dem Maeuschen, Voegelchen und der Bratwurst
  • Frau Holle
  • Die drei Raben
  • Rothkaeppchen
  • Der Tod und der Gaenshirt
  • Der singende Knochen
  • Von dem Teufel mit drei goldenen Haaren
  • Laeuschen und Floehchen
  • Maedchen ohne Haende
  • Der gescheidte Hans
  • Der gestiefelte Kater
  • Hansens Trine
  • Der Sperling und seine vier Kinder
  • Von dem Tischgen deck dich, dem Goldesel und dem Knueppel in dem Sack
  • Von der Serviette, dem Tornister, dem Kanonenhuetlein und dem Horn
  • Von der Frau Fuechsin
  • Von den Wichtelmaennern
  • Der Raeuberbraeutigam
  • Herr Korbes
  • Der Herr Gevatter
  • Die wunderliche Gasterei
  • Der Gevatter Tod
  • Des Schneiders Daumerling Wanderschaft
  • Fitchers Vogel
  • Von den Machandel-Boom
  • Der alte Sultan
  • Die sechs Schwaene
  • Dornroeschen
  • Vom Fundevogel
  • Koenig Droßelbart
  • Sneewittchen (Schneeweißchen)
  • Hans Dumm
  • Rumpelstilzchen
  • Der Liebste Roland
  • Vom goldnen Vogel
  • Vom treuen Gevatter Sperling
  • Prinz Schwan
  • Das Goldei
  • Von dem Schneider, der bald reich wurde
  • Blaubart
  • Goldkinder
  • Von dem Dummling
  • Allerlei-Rauh
  • Hurleburlebutz
  • Der Koenig mit dem Loewen
  • Von dem Sommer- und Wintergarten
  • Jorinde und Joringel
  • Der Okerlo
  • Prinzessin Maeusehaut
  • Das Birnli will nit fallen
  • Das Mordschloß
  • Von Johannes-Wassersprung und Caspar-Wassersprung
  • Vogel Phoenix
  • Die Nelke
  • Vom Schreiner und Drechsler
  • Der alte Großvater und der Enkel
  • Die Wassernix
  • Von dem Tod des Huehnchens
  • Der Schmidt und der Teufel
  • Die drei Schwestern
  • Das arme Maedchen
  • Die Schwiegermutter
  • Fragmente
  • Anmerkungen, Druckfehler und Verbesserungen
  • Anhang
  • Farbkeil
  • Einband

Volltext

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Vom goldnen Vogel. 
Ein gewisser König hatte einen Lustgarten, 
in dem Garten stund ein Baum und der Baum 
trug goldne Aepfel. Wie sie nun zeitig gewor- 
den waren, fehlte gleich nach der ersten Nacht 
ein Apfel, so daß der König zornig war, und 
seinen Gärtner befahl, alle Nächte unter dem 
Baum Wacht zu halten. Der Gärtner hieß 
seinen ältesten Sohn wachen, aber um zwölf 
Uhr Mitternachts schlief er ein, und am an 
dern Morgen fehlte schon wieder ein Apfel. 
Da ließ der Gärtner seinen zweiten Sohn in 
der folgenden Nacht wachen, aber um zwölf 
Uhr Mitternacht da schlief er auch ein, und 
deö Morgens fehlte noch ein Apfel. Da woll 
te nun der dritte Sohn wachen, und der Gärt 
ner war es erst nicht zufrieden, endlich gab ers 
doch zu, und der dritte Sohn legte sich unter 
den Baum, und wachte und wachte, und als 
es zwölf schlug, da rauschte es so durch die 
Luft, und ein Vogel kam geflogen, der war 
ganz von purem Gold, und wie er gerade mit 
seinem Schnabel nach einem Apfel picken woll 
te, da war der Sohn des Gärtners her, und 
schoß eilends einen Pfeil auf ihn ab. Der 
Pfeil aber that dem Vogel nichts, als daß er 
ihm eine goldne Feder ausschoß, worauf er 
schnell fortflog. Die goldne Feder wurde nun 
des andern Morgens hin zum König gebracht, 
der alsbald seinen Rath versammelte. Jeder 
mann erklärte aber einmüthig, daß diese Feder 
allein mehr werth wäre, als das gesammte Kö 
nigreich. So sprach der König: „nun hilft 
mir die eine Feder zu nichts, sondern ich will 
und muß den ganzen Vogel haben." 
Da machte sich der älteste Sohn auf, und 
gedachte den goldenen Vogel schon zu finden. 
Hub wie er eine Strecke gegangen war, kam er 
an einen Wald; vor dem Wald saß ein Fuchs, 
gleich nahm er seine Flinte nnd zielte auf ihn. 
Da hub der Fuchs an: „schieß mich nicht, so 
will ich dir guten Rath geben, ich weiß schon, 
wo du hin willst, du denkst den goldenen Vo 
gel zu suchen, wenn du nun heut Abend in 
ein Dorf kommst, wirst du zwei Wirthshäuser 
stehen sehen, gegeneinander über, im einem 
gehtö hell und lustig her, geh aber nicht in 
das hinein, sondern ins andere, wenn es dich 
schon schlecht ansteht!" Der Sohn aber dach 
te: was kann mir ein Thier ordentliches ra 
then, nahm die Flinte und drückte ab, aber er 
fehlte den Fuchs, der nahm den Schwanz auf 
den Rücken und lief schnell zum Wald hinein. 
Der älteste Sohn sehte seine Reise fort, und 
Abends kam er in das Dorf, wo die beiden
	        

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