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und führte die drei Brüder hinaus und blies drei Federn in die
Lust, denen sie nachgehen sollten. Die zwei ältesten zogen wieder
nach Osten und Westen und für den Dümmling flog die Feder
gerad aus und siel neben der Erdthüre nieder. Da stieg er wieder
hinab zu der dicken Itsche und sagte ihr, daß er den schönsten
Ring brauche. Sie ließ sich ihre große Schachtel holen und gab
ihm daraus einen Ring so schön, wie ihn kein Goldschmied auf
der Erde machen konnte. Die zwei ältesten hatten über den
Dümmling gelacht, daß der einen goldenen Ring suchen wollte,
gaben sich gar keine Mühe, sondern schlugen den ersten besten Wagenringen
die Nägel aus und brachten sie dem König. Als dieser
dagegen den schönen Ring des Dümmlings sah, sprach er: „ihm
gehört das Reich." Aber die zwei ältesten quälten den König so
lang, bis er noch eine dritte Bedingung machte und den Ausspruch
that, der solle das Reich haben, der die schönste Frau heimbrächte.
Die drei Federn blies er auch wieder in die Arft und sie flogen
wie die vorigemale.
Da ging der Dümmling zum drittenmal hinab zu der dicken
Itsche und sprach: „ich soll die schönste Frau heimbringen." „Ei,
antwortete die Itsche, die schönste Frau! nun die sollst du haben."
Und gab ihm eine gelbe Rübe, mit sechs Mäuschen bespannt. Da
dachte der Dümmling ganz traurig: „was soll ich damit anfangen?"
Die Itsche aber sprach: „nun setz eine von meinen kleinen
Itschen hinein." Da griff er auf Gerathewohl eine aus dem
Kreis und setzte sie auf die gelbe Rübe, aber kaum rührte sie
daran, so ward sie zu einem wunderschönen Fräulein, die Rübe