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Flasche Wem mit, damit er nicht Hunger und Durst litt. Als
er in den Wald kam, begegnete ihm Lin altes graues Männlein,
das bot ihm einen guten Tag und sprach: „ &ib mir doch ein
Stück von deinem Kuchen aus der Tasche, und laß mich einen
Schluck von deinem Wein trinken, ich bin so hungrig und durstig."
Der kluge Sohn aber antwortete: „geb ich dir meinen Kuchen
und meinen Wein, so hab ich selber nichts, pack dich deiner Wege!
und ging fort. Als er nun anfing einen Baum zu beharren, dau- ^
rte es nicht lange, so hieb er fehl und die Axt fuhr ihm Ln den
Arm, daß er mußte heimgehen und sich verbinden lasten. Das
war aber von dem grauen Männchen gekommen.
Darauf ging der zweite Sohn in den Wald und die Mutter
gab ihm, wie dem ältesten, einen Eierkuchen und eine Flasche
Wein. Dem begegnete gleichfalls das alte graue Männchen und
hielt um ein Stückchen Kuchen und einen Trunk Wein an. Aber
der zweite Sohn sprach auch ganz verständig: „was ich dir gebe, . .
das .geht mir selber ab, pack dich^deiuer Wege!"/und ging fort. v \
Das Männchen ließ die Strafe nicht ausbleiben und als er ein
paar Hiebe am Baum gethan, hieb er sich ins Bem, daß er
mußte nach Haus getragen werden.
Da sagte der Dümmling auch: „Vater, ich will hinausgehe»
und Holz hauen." Antwortete der Vater: „deine Brüder haben
sich Schaden gethan, laß du's gar bleiben, du verstehst nichts davon."
Der Dümmling aber bat, daß e.rs erlauben möchte, da
sagte er endlich: „ geh nur hin, durch Schaden wirst du klug werden."
Die Mutter aber gab'ihm einen Kuchen, der war mit