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Wasser Ln der Asche gebacken und eine Flasche saueres Bier. Als
er in den Wald kam, begegnete ihm gleichfalls das alte, graue
Männchen und grüßte ihn und sprach: „gib mir ein Stück von
deinem Kuchen und einen Trunk aus deiner Flasche, ich bin so
hungrig und durstig." Antwortete der Dümmling: „ich habe
aber nur Aschenkuchen und saures Bier, wenn dir das recht ist,
so wollen wir uns setzen und essen." Da setzten sie sich, und als
der Dümmling seinen Aschenkuchen herausholte, so wars ein feiner
Eierkuchen, und das saure Bier war ein guter Wein. Nu«
aßen und tranken sie, und darnach sprach das Mannlein: „weil
du ein gutes Herz hast und das Deine gern mittheilst, so will
ich dir Glück bescheeren. Dort steht ein alter Baum, den hau ab,
so wirst du in den Wurzeln etwas finden." Und darauf nahm
es Abschied.
Der Dümmling ging hin und hieb den Baum um, und wie
er siel, saß Ln den Wurzeln eine Gans, die hatte Federn von
reinem Gold. Er hob sie heraus, nahm sie mit sich und ging Ln
ein Wirthshaus, da wollte er übernachten. Der Wirth hatte
aber drei Töchter, die sahen die Gans, waren neugierig, was
das für ein wunderlicher Vogel wäre und hätten gar gern eine
von seinen goldenen Federn gehabt. Endlich dachte die älteste:
„ich soll und muß eine Feder haben!" wartete bis der Dümmling
hinausgegangen war und faßte die Gans beim Flügel, aber Finger
und Hand blieben ihr daran festhängen. Bald darnach kam
die zweite und hatte keinen andern Gedanken, als sich eine Feder
zu holen, ging heran, kaum aber hatte sie ihre Schwester 'angsrührt,
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