Volltext: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 2)

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fitzen  ein  paar  große  Katzen  mit  feurigen  Augen,  die  sollen  ihn
bewachen."  Da  sagten  die  andern:  „geh  nur  wieder  hinein  und
wart'  bis  der  Herr  im  Bett  liegt  und  schläft,  dann  schleich  dich
durch  ein  Loch  hinein  und  kriech  auf's  Bett  und  zwick'  ihn  an  der
Nase  und  beiß  ihm  seine  Haare  ab."  Die  Maus  ging  wieder
hinein,  und  tbat  wie  die  andern  gesagt  hatten,  und  der  Herr
wachte  auf,  rieb  sich  die  Nase,  war  ärgerlich  und  sprach:  „die
Katzen  taugen  nichts,  sie  lassen  mir  die  Märsse  die  Haare  vom
Kopf  abbeißen"  und  jagte  sie  alle  beide  fort.  Da  hatte  die  Maus
Zewennen  Spiel.
Wie  nun  der  Herr  die  andere  Nacht  wieder  eingeschlafen  war,
«lachte  sich  die  Maus  hinein,  knuperte  und  nagte  an  dem  rothen
Wand,  woran  der  Stein  hing,  so  lang,  bis  es  entzwei  war  und
herunterfiel,  dann  schleifte  sie's  bis  zu  der  Hausthür.  Das  ward
«der  der  armen  kleinen  Maus  recht  sauer,  und  sie  sprach  zum
Affen,  der  schon  auf  der  Lauer  stand:  „nimm  du  nun  deine
Pfote  und  hol's  ganz  heraus!"  Das  war  dem  Affen  ein  Leichtes, ­
  der  trug  den  Stein  und  sie  gingen  so  mit  einander  bis  zum
Fluß-  da  sagte  der  Affe:  „wie  sollen  wir  aber  nun  zu  dem  Kasten ­
  kommen?"  Der  Bär  sagte:  „das  ist  bald  geschehen,  ich
ich'  ins  Wasser  und  schwimme,  Affe,  setz  du  dich  auf  meinen
Rücken,  halt  dich  aber  mit  deinen  Handen  fest  und  nimm  den
Stein  ins  Maul-  Mäuschen,  du  kannst  dich  in  mein  rechtes  Ohr
setzen."  Also  thaten  sie  und  schwammen  den  Fluß  hinab.  Nach
einer  Zeit  war's  dem  Baren  so  still,  sing  an  zu  schwatzen  und
§gte:  „hör'  Affe,  wir  find  doch  brave  Cameraden,  was  meinst
	        
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