Volltext: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 2)

aus,  und  wie  sie  Abends  schlafen  gingen,  wollten  ihm  die  m  tfetr
andern  kein  Bett  geben,  und  er  mußte  endlich  ins  Gänseställchen  ^  j
kriechen  und  sich  auf  ein  wenig  Stroh  hineinlegen.  Am  Morgen,  Kol
wie  er  aufwacht,  sind  schon  die  drei  Tage  herum,  und  es  konM  haß
eine  Kutsche  mit  sechs  Pferden,  ei!  die  glänzten,  daß  es  M  ^ a p
war  und  ein  Bedienter  der  brachte  noch  ein  siebentes,  das  W
für  den  armen  Müllerbursch,  aus  der  Kutsche  aber  stieg  ein
prächtige  Königstochter  und  ging  in  -die  Mühle  hinein,  und  k
Königstochter  war  das  kleine  bunte  Kätzchen,  dem  der  armeHanj
sieben  Jahr  gedient  hatte.  Sie  fragte  den  Müller,  wo  der  dritte
Mahlbursch,  der  Kleinknecht,  wäre?  Da  sagte  der  Müller:  ,-«  ju j
können  wir  nicht  in  die  Mühle  nehmen,  der  ist  so  verrissen  g  ic ,
liegt  im  Gänsestall."  Da  sagte  die  Königstochter,  sie  sollten  tz  ^
gleich  holen.  Also  holten  sie  ihn  heraus,  und  er  mußte  seinA  m
teilen  zusammenpacken,  um  sich  zu  bedecken;  da  schnallte  der  K  ga
diente  prächtige  Kleider  aus  und  mußte  ihn  waschen  und  anzichv,  W(
und  wie  er  fertig  war,  konnte  kein  König  schöner  aussehen.  M  ^
nach  wollte  die  Jungfrau  die  Pferde  sehen,  welche  die  andn«  ^
Mahlburschen  mitgebracht  hatten,  eins  war  blind,  das  ander;  $
lahm.  Da  ließ  sie  den  Bedienten  das  siebente  Pferd  bringen;  e { ;
wie  der  Müller  das  sah,  sprach  er,  so  eins  wär  ihm  noch  4  fe
auf  den  Hof  gekommen;  „und  das  ist  für  den  dritten  Mahlburff  ^
sprach  sie.  „  Da  muß  er  die  Mühle  haben,"  sagte  der  Mülle:;  j a
die  Königstochter  aber  sprach,  da  wär'  sein  Pferd,  ersolledi!  ^
Mühle  auch  behalten;  und  nimmt  ihren  treuen  Hans  und  setzt-  g(
in  die  Kutsche  und  fährt  mit  ihm  fort.  Sie  fahren  erst  nach  de«  ^
	        
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