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p. 3s. 35. unser
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Fruna, faba et stramen rimm trahsire Iaborant,
seque ideo in ripis stramen utrimque locat.
Sic quasi per pontem faba transit, pruna sed urit
stramen et in medias praecipitatur aquas.
Hoc cernens nimio risu faba rumpitur ima
parte sui; hancque quasi tact(f pudore tegit.
Jrt einem lat. Gedicht des Mittelalters (Handschr. zu Strasburgs
kommt die Fabel von der reisenden Maus und Kohle mit
der Wendung vor, daß beide ihre Sunden zu beichten in die
Kirche wallfahrten, beim Uebergang fallt die Kohle in ein Bachlein,
zischt und erlischt. Vgl. auch die asop. Fabel von Dornstrauch,
Taucher und der Fledermaus (Furia m. Coray 42.).
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Dieses Märchen hat der ses. Runge zu Hamburg in der f Uptuft** fv*.
pommerschen Mundart trefflich aufgeschrieben und wir erhielten i
es schon im Jahr 1809 von Arnim freundschaftlich mitgetheilt.
In Hessen wird es auch häufig, aber unvollständiger und mit
Abweichungen erzählt. Es heißt: vom Männchen Domine (sonst
auch von Hans Dudeldee) und Frauchen Dinderlinde.
(wohl von Dmderl, Dirne?) Domine klagt über sein Unglück
und geht hinaus an den See, da streckt ein Fischchen den Kopf
hervor:
was fehlt dir Männchen Domine?
"ach daß ich im Pispott wohn, thut mir so weh".—
so wünsch dir was zu haben. —
"ich wills nur meiner Frau erst sagen".
Nun geht er heim, "wünsch uns ein besseres Haus" sagt Dinderlinde.
Am See ruft er:
"Fichchen, Fischchen, an der See!" —
Was willst du , Männchen Domine?