Das war Locke der Diener, der setzte sich ins Federkleid,
So flog er in das Norden Gebürg über das salzige Meer so weit.
Und mitten in dem Burghofe, da achselt' er sein Kleid,
So ging er in den hohen Saal, vor dem garstigen Tölpel ein.
„Willkommen, Lokke du Diener, willkommen bist du hüben:
Wie steht es aufM Meeresburg, und wie stehrs im Lande drüben?"
Wohl steht es auf der Meeresburg, und wohl siehts im Lank!
drüben:
Tord hat verloren den Hammer sein, drum bin ich kommen herüber.
„Tord seinen Hammer nicht wieder kriegt, du kannst die Won'
ihm sagen:
Fünf und fünfzig Faden tief liegt er in der Erde begraben."
„Tord seinen Hammer nicht wieder kriegt, das sag,ich frei zu dir,
Ihr gebt denn Jungfrau Fridlefsborg mit all Euerm Gute mir."
Das war Lokke der Diener, der setzte sich ins Federkleid,
So flog er wieder heim zurück über das salzige Meer so weit.
Und mitten in dem Burghofe, da achselt' er sein Kleid,
So ging er in die Burgstube zu seinem liebsten Bruder ein.
„Nicht kriegst du deinen Hammer zurück, das kannst du glauben
fürwahr.
Kriegt er nicht Jungfrau Fridlefsborg mit unserm Gute all."
Aber auf der Bank, allwo sie saß, die stolze Jungfrau sprach:
Viel lieber ich einen Chrisienmann, als das häßliche Ungeheuer mag.
Da wollen wir nehmen unsern Vater alt, kämmen wohl di>
Haare sein.
Und führen ihn ins Norden Gebürg, für mich dort Braut zu f«;n.
Sie führten die alte junge Braut, zur Hochzeitsburg ging die Fahrt.
Das will ich Euch in Wahrheit sagen: Gold war an dem Kick
nicht gespart.