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Jung Helmerkamp der trat herzu, stellte sich vor dir Tafel sofort:
„Herr wollt mir Eure Tochter geben, deß gebt alsbald Euer Wort."
Jung Angclfpr der trat herzu, Gold glanzt an seiner Hand:
„König gib mir die Tochter dein, oder räume selbst mir dein Land."
Darauf der König von Upsal diese Worte zu ihnen sprach:
Meiner Tochter geb ich keinen Mann, als den sie haben mag.
„Habt Dank, 0 liebster Vater mein, daß ich hier wählen kann:
Jung. Helmerkamp, dem verlob ich mich, der steht recht ali
«in Mann."
„Nimmer will ich haben Angelsyr, ein Ungeheuer Mißgestalt,
So ist sein Vater, und so ist seine Mutter, und so sind feine
Verwandten all."
Da sprach der junge Angelfnr, so zornig war sein Sinn:
Wir gehn, um sie zu fechten zum Burghof beide hin.
Darauf der König von Upsal diese Lorke zu ihnen sprach:
„Dir Schwerter sind scharf, die Gesellen sind rasch: gut Spiel
da geschehen mag."
Wulf'der stand zu OLderskier, und horchte über die Berge,
Da mußt'er hören, über den langen Weg, klinge» seiner Söhne
Schwerter.
Das hörte Wulf zu Odderskier weit über die grüne Heide:
„Was haben meine Söhne vor? wie sind sie so zornig beide!"
Er harrt' da nicht gar lange, sprang auf sein Pferd so roth:
Zu Upsal aber kam er an, eh gegangen seine Söhn' in den Tod.
«Jung Helmerkamp, 0 sage mir, Sohn allerliebster mein:
Warum rinnt dir der blutige Strom so heftig von Leib und Bein?"
Da antwort't ihm jung Helmerkamp, sein Leiden er ihm klagt:
Da« that Angelsyr, der Bruder mein, weil ihm nicht worden
die Magd.