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Hab' fünfzehn Wunden an dem Leib, mit Gift vermischt jede
Wund:
Za hätt' ich eine nur davon, ich könnt' nicht leben eine Stund.
„Hör du, junger Angelfyr, Sohn allerliebster mein:
Warum sitzet das gure Schwert so schlecht in den Handen dein? "
Darum sitzet das gute Schwert so schlecht in den Händen mein:
Hab'achtzehn Wunden an dem Leib, das ist meine größte Pein.
Hab' achtzehn Wunden an dem Leib, und alle sind so schwer:
Za hätt' ich eine nur davon, keine Stunde lebt' ich mehr.
Und Wulf von Odderskier riß aus mit der Wurzel den Eichenstamm,
Schlug, daß er todt zur Erde fiel, den jungen Helmerkamp.
Da liegen di: zwei Helden nun, liegen beide in einem Grabe!
Und der König gibt wohl die Tochter sein dem Gesellen, den
sie will haben.
Da trauert Wulf vonOdderskier, seine Söhne sind todt geschlagen;
Der König von Upsal für seine liebe Tochter muß selber Sorge
tragen.
Nun treibt der Wulf am weißen Sand in Norden!
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Das goldene Hörnlein.
(T.)
Herr Peter und Herr Oluf sitzen an der Tafel breit.
Auf, unter die Linde!
Reden so manches Wort aus alter Zeit.
Auf, unter die Linde, da wacht die Allerliebste mein!
„Hör du, Herr Oluf, Stallbruder mein:
Gelob dir zu freien ein Zungfräulein."