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Seinen Bogen der König, und Köcher und Pfeil,
Nach alter Sitte, warf er um den Leib.
Und stieg so schnell aufs Jagdpferd sein.
Wie hüpfb.pom Nest ein Vögelein.
Gen Rosnes König Waldemar ritt zur Jagd,
Die wilden- Thier' er zu fällen gedacht'.
Jagdvolk und fünf Diener folgten ihm.
Führten Garn und Hunde mit sich dahin.
Aus dem Dickicht des Gartens, gen Bunekier quer.
Das erste Rudel ging durch den Wald daher.
Sie sperrten den Weg und klatschten viel.
Und Reh und Haas kamen zu dem Spiel.
Und als sie kamen zur Rylders Höh,
Wie schnell sprang auf ein junges Reh!
Stahlbogen spannt Eskild, legt auf den Pfeil,
Und meint das Reh werd ihm zu Theil.
Zu des Königs Füßen springt das Reh,
Nachfolgt der Pfeil, thut dem König weh.
Vom Roß der König fällt alsbald,
Nicht lang drauf spricht er: gute Nacht!
Der Wald all hört, wie er ruft au weh!
Das Jagdvolk bei der Leiche weint so sehr.
Aus Meeres Grund steigen die Fischlein alsbald.
Wie das Trauer Gebot zu ihnen schallt.
Auch der Felsen am Süden Strand hört das Schrei'n,
Und taucht vor Leid ins Waßer ein.
Der schwarze Stein klagt in Norden so sehr:
Dolche Farbe trug er nimmer vorher.
-3 *
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