Volltext: Altdänische Heldenlieder, Balladen und Märchen

©  Hessisches  Staatsarchiv  Marburg,  Best.  340  Grimm  Nr.  L  79

’-*■*  tj
So  schlug  er  die  Kampfer,  eine  Brücke  daraus  er  macht'.
Und  die  war  beides  breit  und  lang:  groß  Unruh  sie  allen  bracht'.
Zu  oben  waren  die  Häute,  zu  nieden  die  Erbsen  klein:
Das  machre,  daß  Held  Hegen  zu  allererst  fiel  hin.
Das  war  der  Held  Hogen,  der  wollt  wiederum  anfstehn:
„Halt  du  .nun,  lieber  Bruder,  du  weißt  wie  die  Sachen  gehn."
,Halt  nun,  allerliebster  Bruder  mein,  du  hältst  deine  Treue
so  sehr:
Das  erste  du  mögest  zur  Erde  fallen,  du  wollest  aufstehn  nimmermehr. ­
  "
So  getrost  war  Held  Hogen,  er  wollte  nicht  brechen  sein  Wort:
Er  stand  auf  beid'  seinen  Knien,  als  er  empfing  die  TodeSwund.
Dennoch  schlug  er  drei  Kämpfer,  die  waren  nicht  von  den  gcringsten;



So  ging  er  hin  gea-Hammcr-,  seines  Vaters  Schatz  zu  finden.
Doch  war  das  Glück  ihm  so  freundlich,  er  empfing  Jungfrauen
Gunst:
Das  war  die  stolze  Hvenild,  mit  der  zeugt'  er  einen  Sohn.
Ranke  hieß  der  Kämpfer,  er  rächte  seines  Vaters  Tod:
Grimild  erstickt'  aus  Hungers  Noth,  bei  Nibings  Schatz,  ohne ­
  Brot.
So  zog  er  aus  dem  Lande  fort,  nach  Bern  in  die  Lombardei:
Da  war  er  bei  dänischen  Mannen,  ließ  sehen  sein  Mannthum  frei.
Seine  Mutter  blieb  daheim  zurück,  davon  Hven  seinen  Namen
empfing:
Unter  Ritter  und  unter  Kämpfer  der  Ruf  davon  weit  ausging.
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.