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Das war die stolze Frau Grimi ld, die ließ beides brauen und mischen;
Da waren so manche freie Helden, nach denen gebot sie zu schicken.
„Du lad' sie zu kommen zum Kampfe, du lad' sie zu kommen
zum Streit,
Da wird so mancher freie Held verlieren seinen jungen Leib."
Das war Held Hogens Mutter, die thät so wunderlich!träumen:
Wie ein gut Fohlen stürzte, das wollte man ausreiten.
„Der Traum der hat zu bedeuten, lieber Sohn, behalts in
dem Sinn:
Hüt dich vor deiner Schwester, die ist so rasch und schlimm."
Das war der Held Hogen, der ritt aus zu dem Strand',
Er fand da ein Meerweib, das lag auf dem weißen Sand.
Sag mir, du gutes Meerweib, du bist 'ne Wahrsagerin weis:
Soll ich schlagen in Hvenischem Land und bestreiten die Kämpfer
mit Preis?
„Hör du, Held Hogen, du bist ein Ritter so stark:
Gnug hast du Lande selber, darzu groß Ehr' und Gewalt."
.,Du hast beides Gold und Silber, darzu auch Durgen und Festen:
Kommst du in das Hvenische Land, da geht dirs nicht zum besten."
„Du hast Gewalt und großes Gut, darzu viel Gold so roth:
Kommst du nach Hven im Zahr, so wirst du geschlagen zu todt."
Das war der Held Hogen, er zürnte bei den Worten so viel:
Er schlug das arme Meerweib, daß es zur schwarzen Erde fiel.
Liege du hier und rnhe, du häßlich und böses Weib:
jd) weiß den Sieg über Kämpfer zu gewinnen, und zu wehren
meinen Leib.
Da ritten außen vor der Pfort ja zwei so herrliche Mann,
Sie waren gekleidet in Seide, ihre Roß« die sprangen heran.