Volltext: Gedichte des Mittelalters auf König Friedrich I., den Staufer und aus seiner so wie der nächstfolgenden Zeit

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die  sult  ir  versuchen  lan,
ob  sie  solich  craft  hau,
als  uch  min  her  geschriben  hat,
so  wert  yr  gewar  vf  der  stat
alles  das  uch  der  prieff  seit,
das  das  ist  ein  warheit.
Der  keiser  selber  den  briff  las,
wann  er  wol  geleret  was;
ygclichs  läse  er  besunder,
yne  nam  des  vil  wunder,
wie  nur  vf  der  erden
solh  herschaft  mocht  werden.
die  cleinat  er  alle  glich
selb  versucht  tawgenlich;
do  er  an  yne  allen  sampt
die  ganczen  warheit  erfant,
do  glaupt  er  dester  pas
das  an  dem  buch  geschriben  was.
Der  keiser  sant  all  zu  hant
prieff  in  alle  cristen  lant,
beid  nahent  vnd  verren,
allen  fürsten  vnd  herren
vnd  manigem  riehen  bischoff,
er  wolt  haben  einen  grofsen  hoff
zu  Ach  in  der  stat,
dar  zu  er  sy  körnen  bat
vnd  lued  sie  alle  glich,
wan  er  wolt  gar  reichlich
grozz  ritterschaft  da  tun
vnd  wolt  krönen  sin  sun
zu  romsch  rieh
mit  der  fürsten  rat  glich,
das  er  des  riches  plegar
in  allen  dutschen  landen  war:
so  wolt  er  aber  so  mit  her
vf  die  beiden  vber  mer.
Er  sant  auch  besunderlich
sin  brif  dem  konig  von  Frankrich;
das  er  zu  syme  hof  kam,

vnd  gros  wunder  da  vernam,
vnd  alle  sin  truwe  gedacht,
vnd  die  durnein  krön  bracht
mit  sampt  ym  an  der  vart,
die  got  in  sein  haupt  gedruckt  wart.
Dar  nach  der  romsch  vogt
richlich  gegen  Ach  zogt,
die  fürsten  vnd  die  herren  rieh
zogten  alle  tag  teglich,
peide  spat  vnd  fru
mit  grofser  herschaft  zu.
do  si  waren  körnen  al
mit  reicheit  vnd  mit  grofsem  schal,
der  keiser  vf  ein  hoch  trat,
den  brief  er  [von  im]  zu  lesen  pat,
den  ym  prister  Johan  da
gesent  het  von  India.
er  hies  yns  lesen  alles  gar;
do  der  schriber  kam  aldar,
das  er  solt  lesen  von  dem  stein,
vnd  des  edelheit  allein,
von  der  (man)  vnsichtig  ist
pis  die  zyt  als  lang  vrist
er  ist  verporgen  in  blofser  hant,
der  keiser  winckett  ym  zu  hant
vnd  hies  yne  verdagen,
wann  er  wolt  is  nymant  sagen.
den  andern  cleinad  er  yn  gar
zeugt,  vnd  versucht  sy  offenbar,
den  rock  von  Salamander  tewr
warff  er  vor  yne  yn  ein  fewr,
der  möcht  mit  nicht  vorprinnen,
er  ward  nur  new  vnd  licht  dar  innen.
er  gab  den  fürsten  alle  sampt
des  pruns  zu  trincken  alle  zu  hant,
yedoch  der  keiser  das  vermaid,
das  er  sin  tugent  nicht  gar  said.
das  (1.  do)  sie  die  warheit  sahen,
gemeinigkleich  (sie)  des  jähen,
	        
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