Volltext: Kinder- und Hausmärchen

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Tinntüg un Mischen (Messing), wat sik darin hört. Un 
achter was ok en lüttjen Hof mit Hönern un Aanten, un en 
lüttjen Goorn mit Grönigkeiten un Aast (Obst). 'Süh,' säd 
de Fru, 'is dat nich nett?' 'Ja,' säd de Mann, 'so schall't 
blywen, un waehl wy recht vergnögt lewen.' 'Dat waehl 
wy uns bedenken,' säd de Fru. Mit des eeten se wat un 
güngen to Bedd. 
So güng dat wol 'n acht oder veertein Dag, do säd de 
Fru 'hör, Mann, de Hütt is ok gor to eng, un de Hof un 
de Goorn is so kleen: de Butt hadd uns ok wol en grötter 
Hus schenken kunnt. Jk much wol in enem groten stenern 
Slott wanen: ga hen tom Butt, he schall uns en Slott schen 
ken.' 'Ach, Fru,' säd de Mann, 'de Hütt is ja god nog; 
wat waehl wy in'n Slott wanen?' 'I wat,' säd de Fru, 'ga 
du man hen, de Butt kann dat jümmer don.' 'Ne, Fru,' 
säd de Mann, 'de Butt hett uns erst de Hütt gewen, ik mag 
nu nich all wedder kamen, den Butt muchd et vördreten.' 
'Ga doch,' säd de Fru, 'he kann dat recht god un dait dat 
gern; ga du man hen.' Dem Mann wörr syn Hart so swor, 
un wull nich: he säd by sik sülwen 'dat is nich recht,' he güng 
awerst doch hen. 
As he an de See köm, wör dat Water ganß vige- 
lett un dunkelblau un grau und dick, un gor nich meer so grön 
un gel, doch wör't noch still. Do güng he stan un säd 
'Manntje, Manntje, Timpe Te, 
Buttje, Buttje in der See, 
myne Fru de Jlsebill 
will nich so as ik wol will.' 
'Na, wat will se denn?' säd de Butt. 'Ach,' säd de Mann
	        

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