Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 50 R-oLeri üu «W* cIm* Bi'uA' tci ) iföj A>n i/.w 'fyKhyCf. 'ftXiA-ti. «A* Olrd* tM L*)U LCfT UM~, ifa CyjJU. fr€Uu V- 4 * 314 : einem latetn. ©ebicht beS 12. Sahrh-, Rotlans bet ben SroubabourS; f. Ziehet im glossaire p. 207. , 4, 12 — 33. £ier follen bie 3molfe (fo Reifen fte 7, 26. 39 y 24. 69, 11. JS^lZuiföy, 18. 298, 5) aufgegahlt merben, eS ft'nb aber in ber Sbat nur neune, SRoIanb, Olimer, ©atr.fon, tfnfetS, ©ergirS, SScrnee, <&n= J?cur ^ ky\u e gelirS, 2lnSf)dm, ©otefrieb. £)abei ift gu bemerken baß SBerner y- f° n ft nirgenbö erscheint, unb nicht wohl bie gähne ber Sßaffonier tragen b. h- ih* Anführer fepn fattn, ebenfo ©ngelirö nicht mohl ^ 4 , aus SSritanien abjtammen, benn in einer anbern Stelle (169, 1. <T ' ~7 3 * 208,23) wirb ausbrücflid) gefagt baß bem ©ngelirö SBaffonie biene, unb £urpin(c. 11) nennt ihn Englerius dux Aquitaniae, aud) fomrnt noch ein SOSibo oon Sßaffonie bei Äonrab (41, 17) oor; bagegen fleht (42, 4) SRetmunb non SSritanien. ©ö mag alfo eine SSermirs rttng im Zext Sdjulb baran fepn, baß gwei gelben fehlen. S3?an konnte mit Sicherheit fließen baß Surpin gu ben 3w6lfen gehörte, wenn e$ auch nicht hernach (7, 26) auSbrücflid) gefagt mürbe; unb ba Stricfer in ber entfpredjenben Stelle (7*) ihn hinter £>lioier ftellt, fo mag er bort ausgefallen fepn. Stricfer nennt bie beiben feblenben 3oe unb £)tte, bie in ÄonrabS ©ebid)t fpaterhin (28, 22. 116,13.181,3. 219,10. 221,1; 28,20. 243,24.267,33) auch auftreten; Stricfer muß einen oollftanbigern Sert oor ftd) gehabt haben, gumal in bem altfrangöftfchew ©ebicht bei Surolb biefe beiben gu ben 3wölfen gerechnet werben. ßonrabgahlt h^nad) (116,10 — 16) bie gürften auf, weld;e mit SKolanb in Spanten bleiben follen, alfo bie 3mölfe, aber e$ ftnb, Stolanb felbffc nicht mitgerechnet, breis gehen: ©ergirS, ©ngelirS, ©cferich, ©erniS, SSernger, 2Clto (2lto), 2lnft'S, Soo, ©erharb, Söalther, Samfon, £)lioier, Äurpin. StrU cfer hat biefe Stelle nicht, ^onrab regnet fpaterhin (171, 8) aud) einen £atte §u ben 3wSlfen, ber wahrfdjeinlich fein anberer als 2fto ift. S3ielleid>t ift es bloß ungenauer 2(u$brucf, wenn Stolanb (234, 33), wöhrenb SEurpin nod) lebt, alle 3wölfe fchon tobt finbet. 33ei SEurolb, wo ber 2Cu$brucf li duze per nidht feiten ift (18, 11. 40,13. 65, 1. 100, 5. 183, 36), muß baS ftdjerfte SSergeichntS bei ber $lage über bie ©efallenen oorfommen (Str. 173): fyiet werben gerabe gwölfe genannt, außer Stolanb unb Surpin ttümlich nodh £)lioer, ©erinS, ©ererS, £)teS, SSerengerS, 3>oe, Suorie, ©n= gelerS, 2lnfeiS, ©erarb oon Stujfillun. 2)ieS ftimmt, mie man fieht, nicht ‘mit ^onrab, benn Samfon, ©cferid) unb Sßalther fehlen,