20 tett, immer mehr und mehr, daß er sich nicht mehr bergen konnte; die schrieen gräulich, traten ihm auf sein Feuer, zerr ­ ten es aus einander und wollten es ausmachen. Das sah er ein Weilchen ruhig mit an, als es ihm aber zu arg ward, faßte er sein Schnitzmesser, 'du Gesindel, fort mit dir,' rief er, und hackte auf sie los. Ein Teil sprang weg, die anderen schlug er tot und warf sie hinaus in den Teich. Als er wie ­ der gekommen war, blies er aus den Funken sein Feuer frisch an und wärmte sich. Und als er so saß, wollten ihm die Augen nicht länger offen bleiben und er bekam Lust zu schlafen. Da blickte er um sich und sah in der Ecke ein gro ­ ßes Bett; 'das ist mir eben recht' sprach er, und legte sich hin ­ ein. Als er aber die Augen eben zuthun wollte, so fing das Bett von selbst an zu fahren, und fuhr im ganzen Schloß herum. 'Recht so' sprach er, 'nur besser zu.' Da rollte das Bett fort, als wären sechs Pferde vorgespannt, über Schwel ­ len und Treppen auf und ab: auf einmal, hopp, hopp! warf es um, das unterste zu oberst, daß es wie ein Berg auf ihm lag. Aber er schleuderte Decken und Kissen in die Höhe, stieg heraus und sagte 'nun mag fahren, wer Lust hast,' legte sich an sein Feuer und schlief bis es Tag war. Am Morgen kam der König, und als er ihn da auf der Erde liegen sah, meinte er, die Gespenster hätten ihn umgebracht, und er wäre tot. Da sprach er 'es ist doch schade um den schönen Men ­ schen.' Das hörte der Junge, richtete sich auf und sprach 'so weit ists noch nicht!' Da verwunderte sich der König, freute sich aber und fragte, wie es ihm gegangen wäre. 'Recht gut,' antwortete er, 'eine Nacht wäre herum, die zwei anderen werden auch herum gehen.' Als er zum Wirte kam, da machte