242 wenig. Da geriet er bald in einen tiefen Schlaf, und als sie das sah, rief sie einen Bedienten, nahm ein schönes weißes Linnentuch und schlug ihn da hinein, und die Be ­ dienten mußten ihn in einen Wagen vor der Thüre tragen und fuhr sie ihn heim in ihr Häuschen. Da legte sie ihn auf ihr Bettchen, und er schlief Tag und Nacht in einem fort, und als er aufwachte, sah er sich um und sagte 'ach Gott, wo bin ich denn!' und rief seinen Bedienten, aber es war keiner da. Endlich kam seine Frau vors Bett und sagte 'lieber Herr König, ihr habt mir befohlen, ich sollte das Liebste und Beste aus dem Schloß mitnehmen, nun habe ich nichts Besseres und Lieberes als dich, da hab ich dich mitgenommen. Dem König kamen die Thränen in die Augen, und er sagte 'liebe Frau, du sollst mein sein und ich dein,' und nahm sie wieder mit ins königliche Schloß und ließ sich aufs neue mit ihr vermählen; und werden sie ja wohl noch auf den heutigen Tag leben.